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TSV Rethen feiert Geburtstag

Rethen TSV Rethen feiert Geburtstag

Der TSV Rethen hat am Sonnabend in der Sporthalle an der Braunschweiger Straße mit zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Sport sein 125-jähriges Bestehen gefeiert. Dabei gab es viele lobende Worte. Aber auch mit kritischen Tönen hielt Vorsitzende Hannelore Flebbe nicht hinter dem Berg.

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Elke Heinrich (rechts) überreicht Hannelore Flebbe im Namen der Arbeitsgemeinschaft Rethener Vereine ein "Flachgeschenk".

Quelle: Stephanie Zerm

Rethen. Viele der 1600 Mitglieder halten dem TSV bereits seit Jahrzehnten die Treue und feierten nach dem 75. und 100. Vereinsgeburtstag am Sonnabend bereits das dritte Jubiläum. "Am meisten hat sich in dieser Zeit geändert, dass die Verwaltungsaufgaben ständig gestiegen sind", kritisierte Flebbe. Gesetze und Verordnungen aus Berlin und Hannover seien oftmals praxisfremd. Um allen Vorschriften gerecht zu werden, müsse die Schulung von Vereinsmitarbeitern und Trainern vom Regionssportbund immer weiter ausgebaut werden. Das Ergebnis seien ständig steigende Beiträge der Vereine an die entsprechenden Organisationen sowie ein gehöriger Zeitaufwand.

"Die Führungsarbeit in Vereinen ist wahrhaft nicht vergnügungssteuerpflichtig", bestätigte Regionspräsident Hauke Jagau. Dennoch leisteten sie einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft. "Ich wünsche mir, dass sich immer Menschen finden werden, die sich so engagieren", betonte Jagau. Dies wird jedoch aus Sicht von Carsten Röhrbein vom Niedersächsischen Turnerbund immer schwieriger: "Die Bereitschaft dazu sinkt." Eine fast bedrohliche Entwicklung. "Denn", so Röhrbein, "ohne die vielen Helfer und Ehrenamtlichen würden die umfangreichen Angebote auf der Strecke bleiben."

Joachim Brandt vom Regionssportbund bedankte sich bei allen Helfern des TSV für ihren Einsatz und zeichnete die Vorsitzende Hannelore Flebbe, die die Geschicke des Vereins seit 1993 lenkt, mit der goldenen Ehrennadel aus.

"Sport ist mehr als nur eine Freizeitbeschäftigung", erklärte Elke Heinrich von der Arbeitsgemeinschaft Rethener Vereine. "Der TSV ist eine wichtige Säule in der hiesigen Sozialgemeinschaft." Er fördere Gesundheit, Gemeinschaft und Geselligkeit. Dies bewerteten der stellvertretende Bürgermeister Gerd Apportin, Ortsbürgermeisterin Helga Büschking und Christoph Dreyer vom TSV Ingeln-Oesselse in ihren Reden ähnlich.

Bereits vor den Grußworten der Gäste ging in der Halle das Licht aus. Denn es hieß Vorhang auf für einen rund 30-minütigen Film, der die verschiedenen Abteilungen und Veranstaltungen des TSV darstellte.

Anschließend sprach der bekannte Fanbeauftragte des DFB, Gunter A. Pilz, über Fairplay: "Sport kann eine wichtige Schule des Lebens sein, wenn wir den Gedanken des Fairplay leben." Je größer jedoch das Streben nach Erfolg sei, desto schwieriger werde dies.

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Von Stephanie Zerm

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