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TSV legt Geld für neue Halle zurück

Rethen TSV legt Geld für neue Halle zurück

Für sie gingen alle Hände hoch: Hannelore Flebbe ist am Freitag einstimmig in ihrem Amt als Vorsitzende des TSV Rethen bestätigt worden. In zwei Jahren wolle sie jedoch aufhören, kündigte die Vereins-Chefin an. Bis dahin steht mit dem Bau einer neuen Sporthalle allerdings noch ein Mammutprojekt an.

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Hannelore Flebbe bleibt Vereinsvorsitzende des TSV Rethen.

Quelle: Zerm

Rethen. Rund 61.000 Euro will der Verein für den Neubau der Halle an der Sehlwiese zurücklegen. Ein Großteil des Geldes stammt aus der Erhöhung der Mitgliedsbeiträge im vergangenen Jahr. "Mit dieser Summe haben wir genug Eigenkapital, um bei Banken einen Kredit zu bekommen", sagte der stellvertretende Vorsitzende und Kassenwart Dirk Beushausen.

Das sahen die Mitglieder offenbar genauso. Die Mehrheit der 130 Stimmberechtigten stimmte dem Haushaltsvoranschlag für dieses Jahr zu.

Der Boden des Grundstücks an der Sehlwiese sei bereits untersucht, teilte Vereinschefin Hannelore Flebbe mit. "Wir können bauen, ohne mit großen Erdarbeiten für das Fundament rechnen zu müssen." Die Pläne für die neue Halle seien fast fertig und würden gerade statisch berechnet. "Wenn dann alles stimmt, können wir den Bauantrag einreichen", sagte Flebbe. Anschließend sollten die Kosten ermittelt und ein Finanzierungsplan erstellt werden. Wenn die Zahlen vorliegen, sollen die Mitglieder über den Bau der Halle entscheiden. Das soll bis spätestens Anfang August passieren, damit der Verein rechtzeitig Zuschussanträge stellen kann.

Der Hallenneubau ist aus Sicht des Vereins dringend notwendig. Zurzeit trainieren die Mitglieder laut Flebbe über die gesamte Stadt verteilt. Dass nun die Halle 2 des Erich-Kästner-Schulzentrums für die Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werde, erhöhe die Probleme. Dennoch hätten alle betroffenen Vereine gemeinsam Übergangslösungen gefunden.

Nun hofft der Verein auf eine baldige Fertigstellung der im Februar 2014 abgebrannten Sporthalle der KGS. "Das würde die prekäre Lage der Sportler deutlich verbessern", sagte Flebbe, die bei der Jahresversammlung einstimmig als Vereinsvorsitzende wiedergewählt wurde. Andere Kandidaten gab es keine. Nach ihrer Wiederwahl kündigte Flebbe allerdings an, nur noch zwei Jahre lang für das Amt zur Verfügung zu stehen. "2018 bin ich dann genau 25 Jahre Vorsitzende des Vereins - dann müssen auch mal andere ran." 

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Hannelore Flebbe bleibt Vereinsvorsitzende des TSV Rethen.

Quelle: Zerm

Von Stephanie Zerm

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