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Tempo 30 auf Wülferoder könnte möglich werden

Laatzen-Mitte Tempo 30 auf Wülferoder könnte möglich werden

Eine Verkehrsberuhigung der vierspurigen Wülferoder Straße wird seit langem gewünscht und gefordert: Was bisher auf der Regionsstraßen unmöglich war, rückt mit der Novellierung der Straßenverkehrsordnung in den Bereich des Möglichen. Die Region hat die Straße vorsorglich schon mal vermessen lassen.

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Im Falle einer gesetzlichen Anpassung der Straßenverkehrsordnung könnte die vierspurige Wülferoder Straße verkehrsberuhigt werden, indem beispielsweise der Radweg auf eine Fahrspur verlegt wird.

Quelle: Astrid Köhler

Laatzen-Mitte. "Wir sind noch in einer sehr frühen Phase des Verfahrens", betonte Regionssprecher Klaus Abelmann mit Blick auf die von der Bundesregierung angestrebte Gesetzesnovellierung. Gleichwohl habe die Region im Februar auf Bitten der Stadt erste Messungen auf der vierspurigen Verbindung zwischen dem neuen Kreisel an der Marktstraße und der Erich-Panitz-Straße durchführen lassen.

Neben Fürsprechern aus der Politik und von Lobbyverbänden gibt es in Deutschland auch große Kritiker, darunter den ADAC, die hohen rechtlichen Hürden für die Einführung von Tempolimits auf sogenannten klassifizierten Hauptverkehrsstraßen zu senken. Zu diesen Straßen zählen unter anderem alle Kreisstraßen (im Bereich Hannover Regionsstraßen genannt) und damit auch der einst vierspurig angelegte Straßenabschnitt durch das Wohngebiet auf der Ostseite der Erich-Panitz-Straße.

Auf dem zweiten, zweispurigen Teilabschnitt der Straße auf der Westseite, die an der KGS, einer Grundschule und Kita vorbeiführt, gilt das Tempolimit schon seit Langem. Auch mit Blick darauf und dem Verweis auf seine Nutzung als Schulweg und die angrenzende Wohnbebauung hatte der Ortsrat Laatzen im Sommer 2012 die Geschwindigkeitsreduzierung für die Ostseite beantragt. Stadt und  Region standen der Forderung seinerseits offen gegenüber, mussten aber auf die Gesetzeslage verweisen und ablehnen. Dies scheint sich nunzu ändern.

"Wir sind guten  Mutes, dass Tempo 30 auch auf dem Abschnitt der Wülferoder Straße umgesetzt werden  kann", sagt Stadtsprecher Matthias Brinkmann. Denkbar sei sowohl eine verkehrsberuhigende Fahrbahnverengung durch die Verlegung des Radweges vom kombinierten Geh- und Radweg auf eine Fahrspur, als auch die Auszeichnung sogenannter Schrägparkplätze, ähnlich wie auf der Marktstraße. "Alles ist noch offen, wir prüfen die Möglichkeiten", betonte Brinkmann.

Stadt und  Region erwägen auch bauliche Veränderungen an den beiden Fußgängerüberwegen auf Höhe des Hilgerskamps zur Pettenkoferstraße und auf Höhe des Händelwegs. Seit Jahren kommt es dort für Autofahrer immer wieder zu brenzligen Verkehrssituationen mit Fußgängern und  Radfahrern, sowohl am Fahrbahnrand als auch auf dem begrünten Mittelstreifen.

Wird die Gesetzesänderung der StVO tatsächlich mit dem Passus beschlossen, würde sich das flächendeckend und auf alle Verkehrsbehörden auswirken, so Abelmann. Immer wieder würden aus dem Umland Wünsche zur Temporeduzierung auf Kreisstraßen an die Region herangetragen. In der Stadt Hannover gebe es sogar die Forderung, unter anderem von den Grünen, Tempo 30 flächendeckend einzuführen.

Wann die Gesetzesänderung ausgearbeitet ist und zur Verabschiedung vorgelegt wird, ist unklar.

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Von Astrid Köhler

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