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Arbeiten für Ampel an Haltestelle haben begonnen

Laatzen-Mitte Arbeiten für Ampel an Haltestelle haben begonnen

Es tut sich was an der Erich-Panitz-Straße auf Höhe des Fußgängertunnels an der Haltestelle Laatzen. Am Donnerstag haben die Arbeiten für eine temporäre Ampel begonnen. In der Woche ab dem 6. Juni soll sie nach Auskunft der Region in Betrieb gehen.

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Arbeiter sichern die Baustelle für die neue Fußgängerampel an Stadtbahnendpunkt an der Erich-Panitz-Straße in Laatzen-Mitte.

Quelle: Daniel Junker

Laatzen-Mitte. Bisher gehen die meisten Menschen direkt über die doppelspurige Regionsstraße, um von der Seite des Wohngebietes Lange Weihe zur Stadtbahnhaltestelle und zurück zu kommen. Die Unterführung nutzen zu diesem Zweck die Wenigsten. Nicht selten kommt es dabei zu brenzligen Situationen. Um den Bereich abzusichern, wird nun die Ampel errichtet, die auf Knopfdruck der Fußgänger für Autos rot anzeigt.

Sind zunächst Tiefbauarbeiten wie das Absenken der Borde und Pflasterarbeiten nötig, werden anschließend die Masten eingebaut und der Stromanschluss gelegt, erklärte Regionssprecher Klaus Abelmann. Mit der Installation der Signalgeber und der Straßenmarkierung sind die Arbeiten dann abgeschlossen. Zum Anfang der 23. Kalenderwoche, also ab dem 6. Juni, solle die Ampel in Betrieb gehen. Kosten: rund 27.000 Euro.

In dem Straßenabschnitt auf Höhe der Stadtbahnhaltestelle hat es bereits mehrere tödliche und schwere Unfälle gegeben. Zuletzt starb im Juni 2014 eine Neunjährige bei einem Autounfall tödlich verletzt, nachdem sie versucht hatte, vor dem haltenden Bus zur Stadtbahn zu laufen. In der Folge wurde die Bushaltestelle um 90 Meter zur Ampelkreuzung der Wülferoder Straße versetzt.

Die temporäre Ampel auf Höhe des Fußgängertunnels bleibt voraussichtlich nur bis zum für 2017 geplanten Bau des Hochbahnsteigs bestehen. "Ob es wirtschaftlich ist, für die im Rahmen des Hochbahnsteigs geplante Fußgänger-Lichtsignalanlage einige Komponenten dieser Anlage weiter zu nutzen, muss sich in der weiteren Planung der Hochbahnsteigmaßnahme zeigen", sagte Abelmann auf Nachfrage. Womöglich sei es wirtschaftlicher, die spätere Anlage im Kreuzungsbereich zur Wülferoder Straße mit dieser Anlage komplett neu auszuschreiben.

Von Astrid Köhler

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