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Trampolinturner kehren in ihr Domizil zurück

Grasdorf/Laatzen Trampolinturner kehren in ihr Domizil zurück

Jubel bei den Aktiven, Trainern und Eltern der Trampolinabteilung des VfL Grasdorf: Nach mehr als zweieinhalb Jahren sind die Turner wieder zurück in die sanierte Sporthalle der Albert-Einstein-Schule gezogen. Nun will der Verein wieder Kinder zurückgewinnen, die nach dem Brand 2014 wegblieben.

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Endlich: Die Trampolinturner des VfL Grasdorf können seit kurzem wieder in der sanierten AES-Sporthalle trainieren, in der im Frühjahr 2014 ein Feuer ausgebrochen war.

Quelle: VfL Grasdorf

Grasdorf/Laatzen. Kurz vor den Herbstferien war es endlich so weit. Mit einem Umzugs-Lkw transportierten die Sportler und Helfer die Geräte zur Sporthalle der AES. 22 Helfer packten an, um die schweren Trampoline und die übrige Ausstattung in die Halle zu befördern. "Endlich kann wieder auf allen Trampolingeräten geturnt werden", zeigte sich Abteilungsleiterin Sabine Wiese erleichtert. In den Herbstferien hätten bereits die Leistungssportler des VfL ihren Trainingsbetrieb aufgenommen. Nach den Ferien soll auch das übrige Training wieder am alten (neuen) Standort starten.

Dabei ist der Verein vor allem darauf bedacht, die Jugendarbeit wieder auszubauen: Nachdem im Februar 2014 ein Feuer in der Halle ausgebrochen war, mussten die Sportler auf mehrere andere Domizile ausweichen - unter schlechteren Bedingungen: "Die Erwachsenenabteilung hat die Zeit gut überstanden - aber bei den Zehn- bis 16-Jährigen sind sicherlich mehr als 20 Mitglieder verlorengegangen", sagt Wiese - viele waren nicht bereit, den Weg etwa zur Rethener Sporthalle auf sich zu nehmen.

Problematisch waren auch die Engpässe bei den Geräten - beim Training standen an den Ausweichstandorten jeweils nur ein bis zwei statt der sonst gewohnten fünf bis sechs Trampoline zur Verfügung. "Bei 15 oder 18 Kindern dauerte es da ewig, bis sie wieder dran waren", sagt Wiese. Jetzt stünden beim Training auch wieder wichtiges Trainingsmaterial wie die Deckenlongen zur Verfügung, so dass die Sportler - an Seilen befestigt - in die Höhe springen können. Einziger Wermutstropfen sei, dass die Stadt den Vorschlag der VfL-Abteilung, die Decke in einem Hallendrittel um einen Meter zu erhöhen, abgelehnt hat. Für die Männer, die in der Ersten Bundesliga turnen, sei dies eigentlich zu wenig.

"Wir möchten uns bei allen Sportvereinen und -gruppen bedanken, die uns in dieser schweren Zeit unterstützt haben", ergänzt Wiese - und nennt ausdrücklich die Trampoliner des TSV Rethen, die Handballer der HSG Laatzen, mehrere VfL-Abteilungen und die Hallenhausmeister. Der Dank gelte auch den Familien Strecker und Fiedler, die ihre privaten Garagen für das Unterstellen von Geräten zur Verfügung stellten.

Wer Interesse am Trampolinsport hat, kann im Internet auf der Seite vfl-grasdorf.de/sportgruppen über Trainingszeitung und Ansprechpartner informieren.

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