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Umweltsünder legen Müll in der Natur ab

Oesselse/Rethen Umweltsünder legen Müll in der Natur ab

Gleich an zwei Stellen haben Umweltsünder in den vergangenen Tagen illegal Müll in der Natur entsorgt. Nahe der Kreisstraße 266 zwischen Gleidingen und Oesselse legten Unbekannte mehr als 30 Autoreifen an einem Wäldchen ab, an der Bundesstraße 443 entlud jemand einen großen Haufen Sperrmüll.

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An der Bundesstraße 443 nahe der Auffahrt zum ADAC-Fahrsicherheitszentrum haben Unbekannte einen größere Menge Sperrmüll abgeladen.

Quelle: Guder

Oesselse/Rethen. "Die Autoreifen lagen am Donnerstag noch nicht hier", sagt Ingeln-Oesselses Ortsbürgermeister Heinrich Hennies, der den großen Haufen Autoreifen am Freitagmorgen nahe der Kreisstraße 266 zwischen Gleidingen und Oesselse entdeckt hat. Ein Unbekannter hat die Reifen achtlos an einem nördlich der Kreisstraße gelegenen Wäldchen in der Nähe des Schießstandes in die Landschaft geworfen. Hennies ärgert sich richtig über die Tat. "Ich kann so etwas nicht nachvollziehen", sagt der Ortsbürgermeister, der umgehend das städtische Team Ordnung und die Polizei informiert hat.

Bereits vor einigen Tagen hatte Laatzens Feld- und Forsthüter Siegfried-Karl Guder einen riesigen Haufen Unrat in der Landschaft entdeckt. An der B443 nahe der Brücke zum ADAC-Fahrsicherheitszentrum hatte ein Unbekannter eine ganze Ladung Sperrmüll in der Natur entsorgt. Unter anderem hat Guder ein Sofa, Metallstangen und Teile von Elektrogeräten in der Landschaft entdeckt, die auf der Straßenseite zum Erbenholz hin liegt. Guder ärgert sich nicht nur darüber, dass der Müll nun von anderen entfernt werden muss und dieses kosten verursacht: "An dem ganzen Schrott können sich auch leicht Tiere verletzen," sagt der Feld- und Forsthüter, der seinen Fund ebenfalls bei der Stadt gemeldet hat.    

"Wir sind darüber genauso entsetzt wie die Melder selbst", sagt Stadtsprecher Matthias Brinkmann. "Wir behandeln solche Hinweise unmittelbar, die Mitarbeiter unseres Teams Sicherheit und Ordnung haben das auch bereits weitergeleitet", sagt Brinkmann. Für die Entsorgung des Unrates sei die Abfallwirtschaft Region Hannover (Aha) zuständig. Vor Ort war das Team Sicherheit und Ordnung nicht. "Unsere Mitarbeiter fahren aber natürlich sofort hinaus, wenn Schäden für die Umwelt zu erwarten sind oder anderweitig Gefahr im Verzug ist, zum Beispiel bei in der Natur entladenen Ölkanistern oder ähnlichen Dingen." Die Aha untersucht in der Regel die Gegenstände, die die Mitarbeiter abholen müssen. Sofern es Hinweise auf den Verursacher gibt, werden die Fälle zur Anzeige gebracht.

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An einem Wäldchen nahe der Kreisstraße 266 zwischen Gleidingen und Oesselse hat ein Unbekannter mindestens 30 Autoreifen in der Natur entladen.

Quelle: Hennies

Von Daniel Junker

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