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Väter und Söhne lassen Slot-Cars flitzen

Rethen Väter und Söhne lassen Slot-Cars flitzen

Die Laatzener Interessengemeinschaft Slot-Kojoten hat am Sonnabend ein Vater-Kind-Rennen mit Modellautos eranstaltet. Acht Teams aus drei Generationen traten mit sogenannten Slot-Cars auf der 37 Meter langen Strecke im Rethener Gewerbegebiet gegeneinander an.

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Tim (10, von links), Lasse (8), Bennet (9) und Timon (10) lassen die Rennwagen über die 37 Meter lange Bahn in Rethen sausen.

Quelle: Daniel Junker

Rethen. Seit drei Jahren schicken die Slot-Kojoten, die sich im Jahr 2009 in Langenhagen gegründet haben, ihre Modellautos in Rethen über die Piste. Einen ganzen Raum nimmt die Rennstrecke ein, die die Mitglieder der Interessengemeinschaft selbst zusammengebaut haben.

Einmal im Jahr laden die Modellauto-Piloten interessierte Fahrer zum Vater-Kind-Rennen ein. Am Sonnabend traten an der Hamburger Straße wieder acht Teams gegeneinander an. Allerdings waren nicht nur Väter und Söhne dabei, sondern auch einige Opas. "Bei uns fahren drei Generationen, einige sind heute mit ihren Enkeln gekommen", freut sich Slot-Kojote Philipp Müller.

Vier mal acht Minuten lässt jedes Team die Rennwagen über die Strecke sausen. Vier Minuten lang sind erst die Kinder dran, dann übernehmen die Erwachsenen den Regler. Nach acht Minuten wird ermittelt, wer die meisten Runden zurückgelegt hat. Das geht auf einen Drittel Meter genau - denn die 37 Meter lange Bahn ist noch einmal in 100 Abschnitte unterteilt. Dann sind die nächsten Teams an der Reihe.

"Wir veranstalten das Vater-Kind-Rennen aus reinem Spaß", sagt Müller. Deshalb fahren die Besucher auch gratis mit, für die Instandhaltung der Bahn und der Autos zahlen sie lediglich eine kleine Spende. "Wir wollen einen schönen Nachmittag verbringen, die Leute sollen Lust am Slot-Car-fahren kriegen", sagt Müller.

Spaß haben am Sonnabend alle Teilnehmer: Die Atmosphäre ist entspannt, an der Bahn wird gefachsimpelt, und zwischendurch gibt's Bockwurst im Nebenzimmer, dass die Slot-Cojoten zur Schrauberwerkstatt umgebaut haben.

Später geht es wieder von vorne los: "Jedes Team fährt vier Rennen, jeweils auf einer anderen Spur", erklärt Müller. So sind die Chancen für alle gleich - denn die Spuren sind unterschiedlich schwer zu fahren. "Zwar ist die Strecke auf allen Spuren gleich lang, die Kurven sind aber auf der inneren Spur enger als auf der äußeren", erklärt Müller das Prinzip.

Die meisten Slot-Kojoten treffen sich zweimal pro Woche in den Räumen an der Hamburger Straße im Rethener Gewerbegebiet. Freitags stehen häufig Rennen an, unter der Woche wird trainiert und an den Wagen geschraubt. "Es geht hier manchmal um Zehntel oder sogar Hundertstel Sekunden", sagt Müller. Deshalb sei es wichtig, die Wagen richtig einzustellen: Damit sie gut auf der Strecke liegen, werden sie an einigen Stellen in der Karosserie mit Blei beschwert. Auch die Federung müsse an die Fahrweise und die Rennbahn angepasst werden. Gleiches gelte für die Regler, mit denen die Fahrer die Geschwindigkeit bestimmen und auch bremsen können. 

Mehrmals im Jahr treten die Slot-Kojoten bei sogenannten Club-Cups gegen Fahrer aus befreundeten Gruppen an. "Es gibt neun Rennen, drei bei jedem Club", berichtet Müller. Eine Gruppe kommt aus Bad Münder, für den Besuch bei der dritten Gruppe müssen die Mitglieder der Slot-Kojoten allerdings nicht sehr weit fahren. "Der Slot-Car-Racing-Club Laatzen hat seine Strecke an der Langen Weihe", sagt Müller.

Wer möchte, kann die Slot-Kojoten gerne besuchen und mitfahren. Weitere Informationen gibt es im Internet auf slot-kojoten.jimdo.com.

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Fotostrecke Laatzen: Väter und Söhne lassen Slot-Cars flitzen

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Von Daniel Junker

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