Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -6 ° Sprühregen

Navigation:
Feuerwerks-Zünder muss Bußgeld zahlen

Grasdorf Feuerwerks-Zünder muss Bußgeld zahlen

Das illegale Feuerwerk anlässlich einer Geburstagsfeier Anfang September mit mehr als 100 Gästen an der Grasdorfer Leinemasch hat für den Verantwortlichen ein ordnungsrechtliches Nachspiel. Die Stadt Laatzen hat den Verursacher ermittelt und zur Zahlung eines "angemessenen" Bußgeldes aufgefordert.

Voriger Artikel
Laatzen feiert mit den Partnerstädten
Nächster Artikel
Laatzener sollen für Gubiner Kirche spenden

Die Stadt hat den Verantwortlichen des nicht genehmigten Feuerwerks anlässlich einer Geburtstagsfeier am ersten Septemberwochenende in Grasdorf ermittelt. Er wurde zur Zahlung eines Bußgeldes aufgefordert.

Quelle: privat

Grasdorf. Die Stadtverwaltung wollte sich auf Anfrage zunächst nicht näher zu dem Bußgeldbescheid und der Höhe des Betrages äußern, sondern lediglich bestätigen, dass der Verursacher ermittelt werden konnte und zur Zahlung eines Bußgeldes "im niedrigen dreistelligen Bereich" aufgefordert wurde. Wie inzwischen bekannt ist, sollen es rund 120 Euro sein.

"Die Geldbuße in der Höhe ist angemessen aber auch ausreichend, dahingehend einzuwirken, dass künftig die sprengstoffrechtlichen Vorschriften beachtet werden", teilte Stadtsprecher Matthias Brinkmann auf Nachfrage mit. Das Abbrennen von Raketen und Böllern ist grundsätzlich nur an Silvester und Neujahr erlaubt, wobei aus Lärm- und Brandschutzgründen Sicherheitsabstände zu besonderen Gebäuden wie Klinken, Altenheimen und Fachwerkhäusern einzuhalten sind: bis zu 200 Meter. In der übrigen Zeit des Jahres dürfen nur Personen mit einer Erlaubnis nach Paragraph 7 und 27 des Sprengstoffgesetzes (SprengG) ein Höhenfeuerwerk zünden, wie es von größeren Schützenfesten oder dem Wettbewerb in den Herrenhäuser Gärten bekannt ist. Ordnungswidrigkeiten sind laut SprengG mit Bußgeld von bis 10.000 Euro, im äußersten Fall sogar bis 50.000 Euro zu ahnden.

Das am noch warmen und trockenen ersten Septemberwochenende um Mitternacht gezündete Feuerwerk im Bereich der Gaststätte Leinemasch und des Sportplatzes des VfL Grasdorf – direkt am Landschaftsschutzgebiet und etwa 400 Meter Luftlinie vom Klinikum Agnes Karll entfernt – soll Augenzeugen zufolge fast 20 Minuten gedauert haben und eine Überraschung für eine Geburtstagsgesellschaft gewesen sein. Mehrere Anwohner schreckten durch die Knallerei aus dem Schlaf hoch und riefen die Polizei. Nachdem der Fall bei der zuständigen Stadt Laatzen angezeigt war, wurde diese aktiv.

doc6rn6ktxsgzn479gtfo7

Die Stadt hat den Verantwortlichen des nicht genehmigten Feuerwerks anlässlich einer Geburtstagsfeier am ersten Septemberwochenende in Grasdorf ermittelt. Er wurde zur Zahlung eines Bußgeldes aufgefordert.

Quelle: privat

Von Astrid Köhler

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Laatzen-Seite der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung
doc6skldko24d1ndtgwdd0
Freizeitkoch initiiert Gruppe im Familienzentrum

Fotostrecke Laatzen: Freizeitkoch initiiert Gruppe im Familienzentrum