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Vier Nationen, ein Camp

Laatzen-Mitte Vier Nationen, ein Camp

Jugendliche aus vier Ländern schlüpfen in Laatzen in die Rollen internationaler Politiker. Bürgermeister Jürgen Köhne lobt das internationale Jugendcamp als Zeichen des guten Zusammenlebens.

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Im Jugendzentrum bereiten die Jugendlichen das politische Planspiel vor.

Quelle: Tobias Lehmann

Laatzen. Als die Jugendgruppe aus dem israelischen Ness Ziona am Freitagabend eintraf, war eine der ersten Feststellungen: „Das ist ja wie bei uns.“ Sie hatten darauf gehofft, dass die hiesigen Temperaturen nicht so hoch seien wie in Israel. Doch Jugendpfleger Stefan Sievers musste sie enttäuschen. „Wir haben gerade die heißesten Tage des Jahres.“

35 Jugendliche aus vier Ländern und fünf Städten werden die nächsten zwei Wochen im internationalen Jugendcamp in Laatzen verbringen. Jeweils acht Jugendliche kommen aus Laatzens Partnerstädten Grand Quevilly in Frankreich, Gubin in Polen und Guben in Brandenburg. Hinzu kommt die Gruppe aus Ness Ziona, der Partnerstadt von Grand Quevilly. Aus Laatzen selbst nehmen nur vier Jugendliche teil. „Es ist aber schon Tradition, dass der jeweilige Gastgeber immer nur wenige Jugendliche findet, die in der eigenen Stadt an einem Zeltlager teilnehmen wollen“, sagte Bürgermeister Jürgen Köhne zur Begrüßung der Jugendlichen im Stadthaus.

Das erste internationale Jugendcamp der Partnerstädte wurde 2009 in Frankreich ausgerichtet. Köhne lobte: „Das Camp zeigt, dass Grenzen keine Grenzen sein müssen, wenn man miteinander leben möchte.“

Für dieses Jahr hat Laatzens Jugendpflege ein umfangreiches Programm geplant, das unter anderem eine Fahrt zum Reichstag in Berlin, einen Besuch im Aqualaatzium und ein Picknick im Park der Sinne beinhaltet. Im Zentrum steht jedoch ein politisches Planspiel, das von Studenten der Universität Göttingen ausgerichtet wird. Die Jugendlichen schlüpfen dabei in Rollen von EU-Politikern, Journalisten, Lobbyisten und Vertretern von Non-Profit-Organisationen. Auch Laatzens Ratsmitglieder sind eingeladen, um sich den Fragen der Jugendlichen zu stellen. „Das wird so eine Art ‚heißer Stuhl für Ratspolitiker‘. Wir sind auf die Fragen gespannt“, sagte Ratsfrau Petra Herrmann (SPD). Sie ist Vorsitzende der Arbeitsgruppe, die sich speziell um die Beziehungen zu Laatzens Partnerstädten kümmert.

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