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Das große Auf und Ab an der Hildesheimer

Alt-Laatzen Das große Auf und Ab an der Hildesheimer

Erst schloss der Spielwarenhändler Kunterbunt, dann der Getränkemarkt Hol Ab und Ende 2015 die Sparkasse. Inzwischen scheint sich der Abwärtstrend an der Hildesheimer Straße zu drehen: Eine Reihe von Läden werden gerade neu belebt - und auch für die Sparkasse gibt es einen Nachmieter.

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Hier Leerstände, da neu eröffnete Geschäfte: Die Hildesheimer Straße in Alt-Laatzen erlebt ein ständiges Auf und Ab.

Quelle: Dorndorf

Alt-Laatzen. "Es ist schwierig", sagt Samdar Hussen, der seit Januar den Döner-Imbiss am Turmcenter an der Ecke Hildesheimer/Münchener Straße betreibt. "Es gibt zu viel Gastronomie an der Straße". Dennoch hatte er sich im Januar entschlossen, die Räume zu übernehmen, in denen zuletzt ein chinesischer Imbiss und vorher Subway untergebracht waren.

Die Konkurrenz ist tatsächlich groß - auf wenigen hundert Metern finden sich gleiche mehrere Dönerläden, zwei griechische Restaurants und mehrere Pizzaangebote. Hussen hatte allerdings auch Pech: Nur wenige Wochen nach ihm eröffnete Anfang März in der seit Jahren leer stehenden Imbissbude schräg gegenüber die kleine Pizzeria Bari. "Man kann kaum Geld verdienen, wenn alle zwei Monate ein neuer Laden aufmacht", klagt Hussen, der nun darüber nachdenkt, sich mit veränderter Karte von der Konkurrenz abzuheben.

So schwer es angesichts des Wettbewerbs sein mag - die Beispiele zeigen, dass die Einkaufsmeile entlang der Alt-Laatzener Verkehrsader derzeit wieder leichten Aufwind verspürt. Zur Jahreswende öffnete eine Shisha-Bar, nächsten Dienstag will der Sarstedter Eduard Eletski sein Geschäft "El-Note" eröffnen. Eletski verkauft gebrauchte Laptops, die er zuvor aufbereitet hat. "In Laatzen gibt es Potenzial an Kunden", ist Eletski überzeugt. Da sei einerseits die gut sichtbare Lage an der Hildesheimer Straße, aber auch eine Marktlücke zwischen den bestehenden Angeboten in Hannover und Sarstedt. Eine direkte Konkurrenz zum kürzlich in der Nähe eröffneten Notebooksbilliger, bei dem er früher gearbeitet hat, sehe er nicht.

Die Vorzüge der Hildesheimer Straße sieht auch Kerstin Behrens. Die Podologin will im Herbst mit ihrer medizinischen Fußpflegepraxis die derzeit leer stehenden Sparkassenräume an der Ecke Eichstraße beziehen. "Einen besseren Standort kann man gar nicht haben. Alles, was mit der Straßenbahn nach und aus Sarstedt fährt, kommt an uns vorbei", sagt Behrens. Hauptgrund für die Anmietung sei die Platzenge in den bisherigen Praxisräumen an der Parkstraße in Alt-Laatzen.

Es wird freilich noch mehr Interessenten geben müssen, um alle Leerstände zu beenden - etwa die ehemaligen Kunterbunt-Räume oder die frühere Fleischerei. Eines wird freilich mit Sicherheit nicht gebraucht, darin sind sich alle einig: einen weiteren Imbiss.

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