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Bolero und Berliner Luft auf der Geige

Laatzen-Mitte Bolero und Berliner Luft auf der Geige

Bésame mucho, Berliner Luft und der Bolero nur auf der Geige? Katharina Garrard kann es. Die Violoinistin aus Berlin, die unter anderem in den Bands von Roland Kaiser und Helene Fischer spielt, gab am Mittwoch ein Konzert in Victor`s Residenz Margarethenhof.

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Katharina Garrard beeindruckt beim Konzert in Victors Residenz Margarethenhof nicht nur an der Violinen sondern auch am Klavier und mit Gesang.

Quelle: Torsten Lippelt

Laatzen-Mitte. Da ihr Vorjahresauftritt dort so erfolgreich gewesen sei, habe die Residenz gefragt, sie sie nicht noch einmal wiederkommen wollte, erzählte der Heimbeiratsvorsitzender Daniel Heymann. Garrard sagte ja. Mit ihr kamen 170 Zuhörer, die sich seit Januar im Vorverkauf Karten für 10 Euro gesichert hatten.

Bevor es mit dem Hauptact aus der Hauptstadt losging, stimmte die regelmäßig im Margarethenhof auftretende Pianistin Stella Perevalova das Publikum ein.

Die Violinistin Garrard präsentierte sich anschließend charmant und vielseitig und brillierte nicht nur auf ihrer aus dem 18. Jahrhundert stammenden Geige, sondern auch gesanglich und mit einigen Stücken am Flügel.

Zu dem Repertoire der Musikerin gehören Klassiker wie Ravels Bolero, der bekannten Hummelflug aus Niolai Rimski-Korsakows Oper Das Märchen vom Zaren Saltan, das vielinterpretierte Liebeslied Bésame mucho (Erstaufnahme 1941) der mexikanischen Komponistin Consuelo Velázquez über irischen Riverdance bis zu amerikanischem Linedance.

Zwischendurch forderte die Berlinerin ihr munter mitklatschendes Publikum zum Mittanzen auf. Dass die Violinistin auch eine wohlklingende Gesangsstimme hat, verdeutlichte sie unter anderem mit Hildegard Knefs "Roten Roten" und Trude Herrs "Ich will keine Schokolade, sondern lieber einen Mann".

Das Publikum wollte eine Zugabe – auf die musste aber verzichtet werden, damit die Musikerin noch den letzten Zug nach Berlin erreichen konnte.

"Ein tolles Konzert", meinte die stellvertretende Residenzleiterin Gabriele Ermold: "Wir haben mehr Gäste aus dem Stadtgebiet als Bewohner des Hauses gezählt." Sie freute sich über die Integration der Einrichtung ins kulturelle Leben Laatzens. Nächster Baustein dafür wird am 29. September, um 19 Uhr, das musikalisch-mysteriöse Theaterstück "Berta – eine von 300" sein.

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Von Torsten Lippelt

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