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Volltreffer: Volleyball löst Brandmeldeanlage aus

Laatzen-Mitte Volltreffer: Volleyball löst Brandmeldeanlage aus

Ist die Wahrscheinlichkeit auch gering, am Dienstagabend ist es passiert: Beim Volleyballspielen in der alten AES-Halle ist ein fehlgeschlagener Ball genau in die etwa zehn mal zehn Zentimeter große Scheibe des Handdruck-Feuermelders geflogen und hat Alarm ausgelöst. 30 Feuerwehrleute rückten an.

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Volleyball-Treffer löst Feueralarm aus: In der nach dem Brand im Februar 2014 erst vergangenen Sommer neu eröffneten alten Sporthalle der Albert-Einstein-Schule löste am Dienstagabend der Brandmelder aus. Ein Volleyballspieler hat mit einem Ball versehentlich den Notfallknopf getroffen. Per Durchsage wurde die Halle evakuiert.

Quelle: Torsten Lippelt

Laatzen-Mitte. Rund 40 Freizeitsportler hielten sich am Dienstagabend in der Sporthalle der Albert-Einstein-Schule (AES) auf, als das Glas zersprang und der Alarm auslöste. Sie hörten auch die automatische Durchsage, wonach die Halle wegen eines technischen Defektes umgehend zu verlassen sei.

Als die Laatzener Feuerwehr um 20.26 Uhr den Alarmierungstext mit der ausgelösten Brandmeldeanlage in der AES-Halle lasen, gab es kaum einen, der nicht an das verheerende Feuer im Februar 2014 dachte. Damals hatten kokelnde Kinder einen Brand im Geräteraum entfacht. Die Halle, in der zu dem Zeitpunkt ein gut besuchtes Jugend-Fußballturnier ausgetragen wurde und für die noch keine Brandmeldeanlage vorgeschrieben war, konnte noch gerade rechtzeitig geräumt werden. Ein 50-jähriger Trainer, der den Qualm bemerkt und Alarm geschlagen hatte, erlitt allerdings eine Rauchgasvergiftung.

Mehr als zwei Jahre lang blieb die Halle anschließend gesperrt. Schaden: rund 500.000 Euro. Erst im vergangenen Sommer wurde sie nach aufwändigen Sanierung und nun erstmals mit einer Brandschutzanlage wieder freigegeben.

Es sei "ein Glück", dass es für den Alarm am Dienstag eine so harmlose Erklärung gebe, sagte Feuerwehrsprecher Gerald Senft. Die Sportler, etwa 40 Männer, hätten bereits vor der Halle gestanden, als die Helfer mit Blaulicht anrückten. Ein gutes Dutzend von ihnen setzte ihr Spiel nach der Freigabe der Halle noch weiter fort.

In den beiden direkt nebeneinander liegenden alten AES-Hallen hängen nach Auskunft der Stadtverwaltung insgesamt 8 Handdruckmelder: zwei in der kleinen und sechs in der großen Halle. "Sie sind jeweils wandbündig an den Ausgängen installiert und hängen den Normvorgaben entsprechend auf einer Höhe von 1,40 bis 1,60 Meter ", erklärte Stadtsprecher Matthias Brinkmann.

Dass fehlgeleitete Bälle die Meldeanlagen auslösen, ist äußerst selten. Aus den letzten Jahren sind in Laatzen nur zwei Fälle bekannt – mit Fußballspielern.

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Von Astrid Köhler

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