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Wäschetrockner brennt in Einfamilienhaus

Ingeln-Oesselse Wäschetrockner brennt in Einfamilienhaus

Glück im Unglück: Im Keller eines Einfamilienhauses in Ingeln-Oesselse ist am Mittwochvormittag ein Wäschetrockner in Brand geraten – direkt neben einer Gasleitung und Gasuhr. Als die Feuerwehr eintraf, stand das Gerät lichterloh in Flammen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt.

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Feuerwehreinsatz in Ingeln-Oesselse: Im Keller eines Einfamilienhauses ist am Mittwochmorgen aus noch unbekannten Gründen ein Wäschetrockner in Flammen aufgegangen. Verletzt wurde niemand.

Quelle: Gerald Senft

Ingeln-Oesselse. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand gehe die Polizei von einem technischen Defekt aus, teilte ihr Sprecher Thorsten Schiewe am Nachmittag mit. Fakt ist, dass die Leitstelle der Feuerwehr um 10.57 Uhr Alarm auslöste und Helfer der Ortsfeuerwehr Ingeln-Oesselse mit Unterstützung aus Laatzen zur Friedrich-Borchers-Straße ausrückten. Als ein Trupp unter Atemschutz den Keller betrat, seien große Flammen aus dem Trockner geschlagen, erklärte Feuerwehrsprecher Gerald Senft. Dieser stand in einer Ecke, nur wenige Zentimeter entfernt von Gasleitungen und Gasuhr.

Geistesgegenwärtig hätten die Helfer einerseits mit Stoßschüben aus dem Hohlstrahlrohr den Brand gelöscht und außerdem den Gashahn abgedreht. Auch schoben sie den Trockner aus dem Gefahrenbereich. Der ebenfalls alarmierte Gasversorger Avacon habe nach dem Vorfall das gesamte Haus stillgelegt, so Senft. Ein 60-jähriger Hausbewohner sei vor Ort medizinisch untersucht worden. Er soll unverletzt sein.

Die Feuerwehr reinigte anschließend die Luft im Keller und Hausbereich mit Hochleistungslüftern.

Die Schadenshöhe steht noch nicht fest. Wie der Polizeisprecher mitteilte, sollen neben dem Trockner weitere kleinere Mobiliarteile und Gegenstände zerstört oder beschädigt worden sein. Die Wände waren zwar verrußt, ein Gebäudeschaden gebe es aber nicht.

Nach Informationen der Feuerwehr, sollen mehrere im Keller montierte Heimrauchmelder den Rauch wahrgenommen und lautstark gepiept haben, sodass die Bewohner schon frühzeitig auf das Feuer aufmerksam wurden. Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Ingeln-Oesselse, Gleidingen und Laatzen mit insgesamt zehn Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und dem Notarzt, die Laatzener Polizei, die Kripo sowie der Energieversorger Avacon.

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Von Astrid Köhler

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