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Ehrenamtliche helfen bei Flüchtlingsankunft

Weiterer Sonderzug in Laatzen Ehrenamtliche helfen bei Flüchtlingsankunft

Am frühen Sonntagmorgen ist am Laatzener Messebahnhof ein weiterer Sonderzug mit Flüchtlingen angekommen. Die rund 425 Menschen wurden von zahlreichen Helfern und Dolmetschern in Empfang genommen und anschließend von Laatzen aus mit acht Bussen in Erstaufnahmeeinrichtungen in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern gebracht.

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Ehrenamtliche Helfer begleiten Flüchtlingsfamilien vom Sonderzug zu den Bussen.

Quelle: Torsten Lippelt

Laatzen. Gegen 6.40 Uhr – fast eine Stunde früher als ursprünglich angekündigt – fuhr der Zug in den Messebahnhof ein. Die Aufnahme der Flüchtlinge im Bahnhof verlief zügig und schnell. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer, die bereits am Donnerstag beim ersten Sonderzug vor Ort waren, sorgten für eine entspannte Atmosphäre. Auch mehr als 35 Dolmetscher standen den Flüchtlingen beratend zur Seite. Um 7.30 Uhr war der Sonderzug aus Passau leer, die Flüchtlinge mit Getränken und Snacks versorgt.

Ein weiterer Sonderzug mit Flüchtlingen ist in Laatzen angekommen. Die rund 425 Menschen wurden auf acht Busse verteilt, die sie zu Erstaufnahmeeinrichtungen in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern bringen.

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Für die Flüchtlinge war Laatzen nur ein kurzer Zwischenstopp. Der Messebahnhof diente lediglich als Umsteigestation, von der aus die Flüchtlinge zu den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes Niedersachsen gebracht wurden. Die 425 Menschen wurden nach Angaben von Klaus Abelmann, Pressesprecher der Region Hannover, auf acht Busse verteilt. 200 Flüchtlinge sind derzeit auf dem Weg nach St. Andreasberg im Harz, 200 nach Diepholz und weitere 25 Flüchtlinge nach Mecklenburg-Vorpommern.  

Ein erster Sonderzug mit 425 Flüchtlingen war bereits am Donnerstag am Messebahnhof angekommen. Zuvor hatte Lehrte als Umsteigebahnhof für rund 1400 Flüchtlinge gedient. Da dieser Bahnhof wegen des Tunnelzugangs aber von der Region nicht mehr als geeigneter Umsteigeort für mehrere Hundert Menschen eingestuft wurde, hatten sich die verantwortlichen Behörden schließlich für Laatzen entschieden. Bis auf Weiteres rechnet die Region mit zwei Sonderzügen und jeweils bis zu 450 Flüchtlingen pro Woche.

Mit etwa einstündiger Verspätung sind etwa 400 Flüchtlinge mit einem Sonderzug am Messebahnhof Laatzen angekommen. 150 Helfer kümmerten sich um sie, innerhalb einer Stunde ging es per Bus weiter.

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r./mhu/Lippelt

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