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Wer mit wem im Rat? Opposition ziert sich noch

Laatzen Wer mit wem im Rat? Opposition ziert sich noch

Die rot-rot-grüne Mehrheit im Rat der Stadt Laatzen steht - aber wie wird sich die Opposition formieren? Wenige Tage vor der entscheidenden Ratssitzung dauern die Verhandlungen immer noch an. Der Ausgang ist bislang offen.

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Bislang bilden CDU, FDP und RRP ein Bündnis im Rat. Ob es auch in den nächsten fünf Jahren eine gemeinsame schwarz-gelbe Gruppe geben wird, steht noch nicht fest.

Quelle: Dorndorf

Laatzen. Zwar stellt die CDU in Laatzen seit 2014 den Bürgermeister - aber im Rat der Stadt hat es auch bei dieser Kommunalwahl nicht für eine Mehrheit gereicht. Einen echten Zwang zur Zusammenarbeit besteht deshalb für die Christdemokraten nicht. Ein Bündnis mit der FDP läge freilich schon aus alter Verbundenheit nahe: In den vergangenen Wahlperioden hatten sich beide Parteien stets zur Gruppe zusammengeschlossen.

Ob Schwarz-Gelb auch diesmal zustande kommt, steht sieben Wochen nach der Wahl trotzdem nicht fest. "Es gab Vorgespräche", sagt der CDU-Stadtverbandsvorsitzende knapp. Dass die CDU noch keine Entscheidung getroffen hat, hänge damit zusammen, dass erst seit kurzem die neue Konstellation der Ratsausschüsse bekannt sei. Zudem habe die Fraktion erst am Mittwoch ihren Vorstand und damit die eigene Verhandlungsmannschaft komplettiert. "Ich rechne mit Ergebnissen kurz vor der Ratssitzung", fügt Dreyer an. Mit der GFW habe es bislang keine Gespräche gegeben.

Die FDP macht aus ihrem Wunsch nach einer Fortsetzung des Bündnisses keinen Hehl. Zwar würde die von zwei auf drei Sitze angewachsene Fraktion auch ohne die CDU in allen Ausschüssen mitreden können. "Aber gemeinsame Sitzungen sind wichtig, um den Informationsfluss vom Verwaltungsvorstand sicherzustellen", sagt FDP-Fraktionschef Gerhard Klaus. Außerdem gebe es eine Reihe von inhaltlichen Übereinstimmungen.

Viel Zeit bleibt nicht: Am Donnerstag, 3. November, konstituiert sich der Rat der Stadt. Sollte die CDU in ähnliche Zeitnot wie vor fünf Jahren kommen, wäre das ein schlechtes Zeichen: Die Fraktion hatte damals sogar noch während der Ratssitzung um Posten gerungen - mit dem Ergebnis, dass zwei Mitglieder einschließlich des damaligen Fraktionschefs später zurücktraten. Sorgen, dass sich dies wiederholen könnte, macht sich Dreyer nicht. "Wir lagen bei der Wahl vor 15 Jahren ähnlich im Zeitplan."

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