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Politik: Laatzen sollte sich besser verkaufen

Laatzen Politik: Laatzen sollte sich besser verkaufen

Die Stadt Laatzen hat viele Vorzüge - nur müsste sie sie künftig besser herausstellen: Auf diesen Tenor einigten sich die Mitglieder des Wirtschaftsausschusses am Montagabend. Wie sich dies bewerkstelligen lässt, soll nun die Stadtverwaltung erarbeiten.

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Rathaus

Quelle: Michael Mommertz

Laatzen. Auslöser der Diskussion war ein Antrag, in der die CDU die Einrichtung eines Stadtmarketing-Beirats vorschlug. "Wir haben eine Marke Stadt der Sinne. Was aus unserer Sicht fehlt ist, dies Marke stärker herauszustellen", sagte CDU-Ratsherr Paul Derabin.

Bei den übrigen Parteien stieß zumindest die Idee eines Beirats auf Skepsis: "Ich glaube nicht, dass das wirklich was bringt", meint Gerhard Klaus (FDP). "In einer solchen Gruppe wird viel Wunschdenken formuliert", klagte auch Petra Herrmann (SPD) und spielte damit auf den Stadtmarketingprozess vor etwas mehr als zehn Jahren an. Aus ihrer Sicht sei Stadtmarketing eine Querschnittsaufgabe, der sich die gesamte Verwaltung annehmen müsse. Der Rat habe deshalb vor zwei Jahren beschlossen, Stadtmarketing als strategisches Ziel zu verankern. 

Einig waren sich die Mitglieder darin, dass die Stärken Laatzens besser herausgestellt werden sollten. "Laatzen ist von 20 Umlandkommunen einer der größten Leuchttürme. Es wäre an der Zeit, dass man selbstbewusster auftritt", findet Derabin. "Wir haben genügend Kleinode und Dinge, auf die wir stolz sind", ergänzte Ernesto Nebot (SPD): Mit der guten Verkehrsanbindung, dem Laatzener Profil für Bildung und Betreuung und großen Arbeitgebern wie dem Klinikum und der Rentenversicherung gebe es etliche Gründe, warum viele Menschen nach Laatzen zögen.

Die Verwaltung verwies darauf, dass Laatzen angesichts des laufenden Zuzugs kein Standortmarketing brauche, sondern die hier lebenden Einwohner und Unternehmen in den Fokus nehmen sollte ("Community Branding"), die dann ihrerseits Werbung für Laatzen machten. Bürgermeister Jürgen Köhne kündigte an, dass die Verwaltung einen konkreten Vorschlag für die Ausgestaltung eines Stadtmarketingprozesses machen wolle. Bei den Ratspolitikern rannte er damit offene Türen ein. Eine Entscheidung über den CDU-Antrag zur Einrichtung eines Beirats stellt der Ausschuss bis dahin zurück.

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