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Storchenfest wäre beinahe abgesagt worden

Grasdorf Storchenfest wäre beinahe abgesagt worden

Beinahe wäre das Storchenfest am Sonntag in Grasdorf abgesagt worden. Das Wetter war zu Beginn sehr schlecht. Mit Spiel und Tanz haben dann aber doch zahlreiche Gäste gefeiert. Gabriele Meister und Rosemarie Altmann hatten die Veranstaltung gemeinsam mit rund 40 ehrenamtlichen Helfern für den Naturschutzbund (Nabu) Laatzen organisiert.

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Die Funny-and-Dream-Dancers sorgen mit einer Tanzeinlage beim Storchenfest am Naturschutzzentrum für gute Stimmung.

Quelle: Tobias Lehmann

Grasdorf. Kurz vor dem offiziellen Beginn des Storchenfests am Naturschutzzentrum in Grasdorf gegen 11 Uhr regnete es so stark, dass die Verantwortlichen überlegten, die gesamte Veranstaltung abzusagen. "Allerdings war alles bereits aufgebaut. Auch die Standbetreiber waren schon da", sagte der Nabu-Vorsitzende Michael Klenke. Doch der Regen hörte bald auf und bereits um die Mittagszeit waren dann doch die ersten Besucher da. "Es scheint so, als hätten wir uns richtig entschieden", sagte Klenke.

Auch das Programm musste kaum reduziert werden. Für die Unterhaltung sorgen unter anderem die Tänzerinnen der Gruppe Funny-and-Dream-Dancers, die zu Schlager-Pop-Musik ihre einstudierte Choreographie vorführten. Kinder konnten am Glücksrad drehen und Körbe flechten. "Das Flechten bieten wir jedes Jahr an. Das ist eine Besonderheit dieser Veranstaltung, die es an anderen Orten kaum gibt", sagte Mitorganisatorin Gabriele Meister. Letztlich sei das Fest auch eine gute Möglichkeit, um Werbung für den Nabu zu machen. "Denn wie jeder Verein brauchen auch wir Nachwuchs", sagte Meister.

Im Einsatz war auch das im vergangenen Jahr eingerichtete Bibermobil. In dem Autoanhänger standen Nabu-Mitglieder und informierten über den heimischen Nager. Die geplanten Führungen zum wenige Minuten entfernten Storchennest mussten allerdings aus organisatorischen Gründen abgesagt werden. Dort haben Störche erst vor wenigen Wochen ihren Nachwuchs ausgebrütet. Ein Junges hatte die Mutter aus dem Nest geworfen, vermutlich aus Futtermangel.

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