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Zinsflaute trifft Laatzener Bildungsstiftung

Laatzen Zinsflaute trifft Laatzener Bildungsstiftung

Vor zwei Jahren hat die Stadt Laatzen eine Bildungsstiftung gegründet. Die anhaltende Zinsflaute stellt die Einrichtung allerdings vor Probleme: Mangels Erträgen ist die Stiftung bei den von ihr geförderten Projekten voll auf Spenden angewiesen.

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Bislang erwirtschaftet die Laatzener Bildungsstiftung noch keine Erträge.

Quelle: Jens Wolf

Laatzen. Bislang tritt die Laatzener Bildungstiftung mehr oder weniger auf der Stelle. Weil sich die Gründungsphase hingezogen hat - unter anderem musste ein Beirat gegründet werden -, wurde im Jahr 2015 noch kein Geld für karitative Zwecke ausgezahlt. In diesem Jahr soll sich dies ändern. Knapp 5700 Euro will die Stadt 2016 für Sprachförderung ausgeben.

Das Geld stammt allerdings nicht aus Zins- oder Anlageerträgen des Stiftungskapitals, das derzeit 50.000 Euro beträgt, sondern ausschließlich aus Spenden. Unter anderem haben C&A, der Metro-Großmarkt und der Verband der Chemischen Industrie Geld in den vergangenen Jahren Geld gespendet, das jetzt seinem Förderzweck zugeführt werden kann.

Die Abhängigkeit von Spendern wird sich wohl vorerst nicht ändern. "Auch künftig wird die Stiftung auf die Einnahme von Spenden und Zustiftungen angewiesen sein, da die aktuell andauernde Lage am Kapitalmarkt keine nennenswerten Erträge erwarten lässt", heißt es im Rechenschaftsbericht der Stiftung für das Jahr 2015. Unerlässlich dafür seien angemessene Werbung und Öffentlichkeitsarbeit.

Die mickrigen Erträge sind allerdings auch hausgemacht. Denn bislang ist das Stiftungskapital nicht angelegt, sondern liegt jnoch auf dem Girokonto. "Der Zinsertrag wird in diesem Jahr voraussichtlich gegen Null gehen", sagt denn auch Stadtsprecher Matthias Brinkmann. Der Grund: Seit Jahren wartet die Stadt darauf, dass die Netzgesellschaft Laatzen eine längst vereinbarte Zustiftung in Höhe von 50.000 Euro überweist. Mit der Summe von 100.000 Euro, so heißt es im Rathaus, ließen sich auf dem Kapitalmarkt höhere Erträge erzielen - daher die Zurückhaltung.

Welche Projekte 2016 von den gespendeten Summen profitieren sollen, steht laut Brinkmann unterdessen noch nicht fest. Die Richtlinien sehen vor, dass die einzelnen Projekte mit maximal 1000 Euro bezuschusst werden. Vorschläge nimmt die Stadt per E-Mail an die Adresse bildungsstiftung@laatzen.de entgegen.

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