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Zukunft des Biotech-Labors am EKG ungewiss

Laatzen-Mitte/Hannover Zukunft des Biotech-Labors am EKG ungewiss

Das Vorzeige-Projekt Life Science Lab am Laatzener Erich-Kästner-Gymnasium steht weiterhin auf der Kippe. Das Land will zwar weiterhin Lehrerstunden zur Verfügung stellen - aber es fehlt noch an Geld für Material und Laborpersonal. Aktuell läuft das Projekt noch mit Restmaterialien weiter.

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Auch in Zukunft Bestandteil des Schulangebots in der Region? Beim Life Science Lab experimentieren die Schüler selbst mit Biotechnologie.

Quelle: Markus Holz

Laatzen-Mitte. Das Schuljahr hat längst begonnen - und doch bleibt die Zukunft des Biotechnologie-Labors am EKG ungewiss. Wie berichtet, war die Förderung für den Hightech-Unterricht im Juli ausgelaufen, eine Anschlussfinanzierung wurde nicht vereinbart. Nun scheint Bewegung in die Sache zu kommen.

Nach Auskunft von EKG-Leiterin Hella Kohl sei die Lehrkraft, die sich um das Life Science Lab am EKG kümmert, weiterhin für diese Aufgabe stundenweise freigestellt. "Allerdings ist im Moment die Finanzierung der Labormitarbeiterin nicht gegeben", sagt Kohl. "Wir arbeiten daran", ergänzt sie, kann aber über den Stand der Verhandlungen nichts Konkretes sagen.

Das Land hatte zwischenzeitlich angeboten, die Lehrkräfte mit insgesamt 25 Stunden an den vier beteiligten Schulen in der Region Hannover auch weiterhin für das Life Science Lab abzustellen. Im Boot sind außer dem EKG die IGS Garbsen sowie die Helene-Lange-Schule und die Wilhelm-Raabe-Schule in Hannover. Nun geht es offenbar darum, wer die übrige Finanzierung für Laborkraft und Chemikalien stemmt - das Land sieht dafür offenbar die Kommunen als Schulträger in der Pflicht.

Die Stadt Laatzen ist an den bisherigen Verhandlungen nicht beteiligt. "Wir wissen nicht, was da für Kosten auf uns zukämen", sagt Stadtsprecher Matthias Brinkmann. Im Juli hatte Bürgermeister Jürgen Köhne in einem Brief an das Kultusministerium appelliert, die Labore auch künftig mit Mitteln auszustatten. Eine Antwort aus Hannover habe die Stadt bislang nicht erhalten.

Unterdessen läuft der Betrieb am EKG-Labor vorläufig weiter: Nach Angaben der Schule werden derzeit noch Restchemikalien für die Experimente verwendet. Von anderen Schulen lägen Anmeldungen bis Februar vor.

Von Johannes Dorndorf

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