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Konzert widmet sich Georg Philipp Telemann

Hildesheim Konzert widmet sich Georg Philipp Telemann

Zum 250. Todestag von Georg Philipp Telemann würdigt das Theater für Niedersachsen (TfN) den Komponisten mit einem Festkonzert. Mitte Oktober werden vier Werke Telemanns zu hören sein, der seine Jugendzeit in Hildesheim verbrachte und dort das Gymnasium Andreanum besucht hat.

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Beim 2. Sinfoniekonzert des TfN steht am Sonntag, 15. Oktober, der Komponist Georg Philipp Telemann im Fokus.

Quelle: TfN

Hildesheim/Laatzen. Georg Philipp Telemann wurde am 14. März 1681 in Magdeburg geboren, seine Jugendzeit verbrachte der Musiker und Komponist ab 1697 in Hildesheim. Diese Zeit prägte seine musikalische Entwicklung maßgebend: In Hildesheim erhielt er eine besondere Förderung. Während seiner Zeit am Andreanum erlernte er mehrere Instrumente. Daraufhin erhielt er einige Aufträge für Kompositionen, unter anderem für den Gottesdienst des St.-Godehardi-Klosters. Beeinflusst wurde Telemann, der im Alter von zwölf Jahren bereits seine seine erste Oper komponiert hatte, auch durch das Musikleben in Hannover und Braunschweig-Wolfenbüttel. Dort kam er mit französischer und italienischer Instrumentalmusik in Berührung.

Telemann prägte maßgeblich die Musikwelt der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Von seiner Arbeit konnte der Komponist sein Leben gut bestreiten - im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen. Nach seinem Tod im Jahr 1767 in Hamburg geriet er aber zunächst wieder in Vergessenheit.

Mit dem 2. Sinfoniekonzert widmet sich das TfN dem Schaffen des Komponisten. Zu hören sind vier seiner Werke, die von Kompositionen von Händel und Vivaldi umrahmt werden. Telemann war mit diesen beiden Komponisten befreundet. Bekannte Experten für dieses Repertoire musizieren gemeinsam mit Solisten der TfN-Philharmonie. Der Dirigent Michael Form steht bei diesem Konzert am Pult.

Beim Konzert werden zunächst die "Ouvertüre aus Alessandro" und "Chaconne G-Dur" von Georg Friedrich Händel zu hören sein. Darauf folgen Telemanns Kompositionen "Konzert für vier Violinen No. 1 TWV 40:201", das "Konzert alla francese für Oboe, Fagott, Streicher und Basso Continuo C-Dur TWV 53: C1" sowie das "Konzert für Flöte, Violine, Streicher und Basso Continuo e-moll TWV 52: e3".

Nach der Pause präsentieren die Musiker die "Suite für Blockflöte, Streicher und Basso Continuo a-moll TWV 52: e1". Anschließend folgt Antonio Vivaldis "Concerto per l’orchestra di Dresda für Violine, Blockflöte, Flöte, 2 Oboen und Fagott g-moll RV 577". Zum Anschluss erklingt mit "Chaconne f-Moll" noch einmal eine Komposition von Georg Philipp Telemann. 

Also Solisten sind Jan Nigges (Blockflöte), Zsolt Sokoray (Flöte), Russlan Bojkov und Claire Händel (Oboe), Elena Pechuán Ramirez (Fagott), Mayumi Hirasaki, Mariusz Januszkiewicz, Oleg Zubarev und Martin Weldner (Violine) sowie Markus Möllenbeck (Violoncello) bei dem Konzert dabei. Dirigent ist Michael Hofstetter. INFO: Beginn des 2. Sinfoniekonzertes ist am Sonntag, 15. Oktober, um 19 Uhr im Großen Haus des Stadttheaters Hildesheim. Die Karten kosten zwischen 11 und 29 Euro, ermäßigt ab 7 Euro. Sie sind erhältlich beim TfN-ServiceCenter an der Theaterstraße 6 in Hildesheim, unter telefon (05121) 16931693 sowie im Internet auf tfn-online.de.

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Von Daniel Junker

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