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Enten waren vermutlich mit Bakterien infiziert

Laatzen-Mitte Enten waren vermutlich mit Bakterien infiziert

Die Enten, die Mitte Oktober tot am Stückenfeldteich aufgefunden wurden, könnten an einer Infektionskrankheit gestorben sein. Nach Angaben der Region Hannover wurde in drei der sechs untersuchten Tiere Bakterien gefunden. Die Stadt Laatzen will nun prüfen lassen, ob das Teichwasser belastet ist.

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Der Stückenfeldteich ist von etlichen Enten bevölkert. Mitte Oktober wurden dort einige tote Tiere aufgefunden.

Quelle: Dorndorf

Laatzen-Mitte. Listeria monozytogenis heißt das Bakterium, dass die Experten des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) in den untersuchten Tieren nachweisen konnten. Die Region hatte die Untersuchung beauftragt. "Die Keime kommen in der Umwelt vor, aber auch in dreckigem Wasser", sagt Regionssprecherin Carmen Pförtner. Ob die Bakterienbelastung zum Tod der Vögel geführt hat, stehe zwar nicht fest, sei aber möglich.

Die Bakterien kann bei geschwächten Tieren die Krankheit Listeriose auslösen. Die erkrankten Vögel sterben in der Folge an Blutvergiftung. Ob dies auch bei den Laatzener Enten geschehen ist, wurde bei den Tieren nicht geprüft - und wird es auch nicht mehr. "Die Untersuchung ist für uns abgeschlossen", sagt Pförtner.

Die Stadt Laatzen will nun im nächsten Schritt prüfen, inwieweit das Wasser des Stückenfeldteichs mit den Erregern belastet ist. Zu diesem Zweck hat die Stadt kurz nach Bekanntwerden der Todesfälle sowie am vergangenen Montag Wasserproben entnommen. "Wir haben die Proben zusammen mit den Proben von Mitte Oktober im Labor zur Untersuchung eingereicht", sagt Stadtsprecher Matthias Brinkmann. Es gehe dabei darum auszuschließen, dass die Bakterien sich noch immer in erhöhter Konzentration im Wasser befinden. Die Ergebnisse stehen noch aus.

Zur Frage, ob die mögliche Vermehrung der Keime mit dem missbräuchlichen Füttern der Tiere am Stückenfeldteich zusammenhängen könnten, äußerten sich Region und Stadt am Mittwoch nicht.

Spaziergänger hatten Mitte Oktober mehrere Enten entdeckt, die tot auf dem Stückenfeldteich trieben oder am Uferrand lagen. Insgesamt wurden in den Tagen danach sieben tote Enten und neun tote Fische geborgen.

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