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Blutspendetag mit neuem Rekord

Langenhagen Blutspendetag mit neuem Rekord

Alle Jahre wieder: Im Sommer werden die Blutkonserven knapp. Auch wegen der vielen Verkehrsunfälle in den Ferien auf den Straßen, heißt es vom Roten Kreuz. Um dem zu begegnen, hat das DRK jetzt Spender im Rathaus zur Ader gelassen – und einen Rekord verzeichnet. 109 Menschen ließen sich Blut abnehmen.

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Das Motto zählt.

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Seit 2006 organisiert der DRK-Ortsverein im Langenhagener Rathaus einen Blutspendetermin. Doch in diesem Jahr gab es eine Premiere: Zum ersten Mal zeichnete dafür Roswita Falkenberg allein verantwortlich.

„Und ich war zunächst ganz schön nervös“, gestand die zweite Vorsitzende des Roten Kreuzes Langenhagen und sprach von leichten „Bauchschmerzen“ im Vorfeld. Denn sie und ihr ehrenamtliches Team waren für die sich an die Blutspende anschließende Verköstigung sowie die Organisation verantwortlich. Doch es kam alles gedacht. „Auch an die Vegetarier“, erklärt Falkenberg das viele Obst und Gemüse samt Salaten auf dem Buffet. Angesichts der Fußball-Europameisterschaft durfte natürlich auch ein in Schwarz-Rot-Gold gehaltener Käse-Igel nicht fehlen. Zudem standen fünf Kilogramm Mett, 30 Eier, drei Kilo Aufschnitt und pfundweise Butter bereit – und mussten vom Helferteam verarbeitet werden. Als Unterlage dienten vier Brotlaibe und 100 Brötchen. Das müsste langen, hatte Falkenberg im Vorfeld kalkuliert. Und dann das: Zum Ende des Blutspendetages im Rathaus vermeldete Verwaltungssprecherin Juliane Stahl eine Rekordbeteiligung. 109 Menschen hatten Blut gespendet, darunter 20 Erstspender. So viele wie noch nie. Seit 2006 ist der Tag im Rathaus einer von 13 Blutspendeterminen, die das Langenhagener Rote Kreuz jedes Jahr in der Stadt organisiert. Nach Angaben Stahls seien in den vergangenen fünf Jahren zwischen 56 und 74 Spender in der Verwaltung dabei gewesen.

Und Blut kann Leben retten. Durchschnittlich werden 15 000 Blutspenden täglich in Deutschland benötigt, sagt Falkenberg. „Gerade jetzt in den Ferien sind Blutspenden nötig“, betont sie. „Man sieht das an den vielen Unfällen auf den Autobahnen“, unterstreicht die zweite DRK-Vorsitzende. Und der Aufwand sei nicht sehr groß. Die Spender müssten lediglich gesund sein und etwa eine halbe Stunde Zeit für das professionelle DRK-Blutspendeteam NSTOB mitbringen.

Und der kleine Pieks sei durchaus erträglich, sagte etwa Bürgermeisterreferent Roman Sickau, nachdem ihm Arzthelferin Sara Waldmann die Nadel gesetzt hatte.

Von Sven Warnecke

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