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130 Besucher schauen hinter Rennbahn-Kulisse

Langenhagen 130 Besucher schauen hinter Rennbahn-Kulisse

Ein exklusiver Blick hinter die Kulissen des Rennstalls - das hatte am Sonnabend rund 130 Besucher auf die Pferderennbahn in Langenhagen gelockt. „Die Resonanz ist überwältigend“, heißt es vom Veranstalter, der German Racing. Sie hatten nur mit etwa 20 Besuchern pro Standort gerechnet.

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Billy Newnes (vorne) auf Glam Rock und Cevin Chan auf Nevio.

Quelle: Lisa Malecha

Langenhagen. Mit rund 45 Stundenkilometern galoppieren die englischen Vollblüter vorbei. „Das ist etwas langsamer als bei einem echten Rennen - dort erreichen die Tiere bis zu 60 Stundenkilometer“, sagt Gregor Baum, Rennverein-Präsident und Rennstallbetreiber. Die Augen der Besucher verfolgen die Pferde gespannt - immerhin hat man nicht jeden Tag die Chance, so nah am Galoppbetrieb dran zu sein. „Ich komme aus einem normalen Reitstall, habe aber auch einen ehemaligen Galopper“, sagt Beatrix Mandel aus Minden. Sie sei einfach begeistert von dem Angebot in Langenhagen. „Die Veranstalter hier sind sehr engagiert und die Idee ist einfach nur super“, sagt sie, während sie gespannt beobachtet, wie die Jockeys Cevon Chan und Billy Newes im Absattelbereich die Galopper Nevio und Glam Rock präsentieren.

Wann sonst habe man schon die Möglichkeit, echte Profis alles zu fragen, was einen interessiert? Und diese Chance nutzen die Besucher: Sie wollen wissen, wie viel ein Jockey verdient, wann der Arbeitstag der Trainer beginnt und was die Pferde gefüttert werden. „Wie stellt man sich so schnell auf unterschiedliche Pferde ein“, will eine Besucherin wissen. „Man braucht viel Feingefühl, da man die Tiere zum Teil erst am Renntag sieht“, antwortet Cevin Chan, amtierender Champion der Hindernisjockeys. Immerhin hätte jedes Pferd ein anderes Gemüt - man müsse also mit jedem unterschiedlich umgehen, ergänzt Cheftrainerin Melanie Sauer. Daher seien Absprachen zwischen den drei Trainern der rund 120 Rennpferde in Langenhangen und den Jockeys unheimlich wichtig. „Wir reden über unsere Eindrücke zum Verhalten und zum Gemüt der Tiere - das Training funktioniert nur in intensiver Zusammenarbeit“, sagt Sauer, die die Besucher nach der Fragerunde noch in kleinen Gruppen durch die Ställe führt.

Ganz uneigennützig ist die bundesweite Aktion, an der sich 26 Ställe beteiligen nicht: Die Organisatoren wollen mehr Besucher auf die Rennbahnen bekommen. Daher bekommt jeder Teilnehmer auch eine Freikarte zum nächsten Rennen. In Langenhagen startet die Saison am Sonntag, 1. Mai.

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Von Lisa Malecha

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