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Stadt dankt den Ehrenamtlichen

Langenhagen Stadt dankt den Ehrenamtlichen

Als im September 2015 die Flüchtlingswelle ihren Höhepunkt erreichte, sind die Langenhagener zur Stelle gewesen und haben geholfen. Nun war es an der Zeit, diesen Ehrenamtlichen zu danken.

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Justyna Scharlé (von links), Erwin Eder, Annette von Stieglitz, Doris Lange, Mirko Heuer und Humira Pragasky unterhalten sich über das Thema Flüchtlingshilfe.

Quelle: Stephan Hartung

Langenhagen.  „Wir sagen Danke“ war der Nachmittag überschrieben – passender hätte der Titel der dreistündigen Veranstaltung im Forum nicht sein können. „Wir haben starke Ehrenamtliche, die eine tolle Arbeit geleistet haben“, sagte die städtische Integrationsbeauftragte Justyna Scharlé. Zusammen mit Humira Pragasky, stellvertretende Vorsitzende des Integrationsbeirats, bildete sie die Arbeitsgemeinschaft Fest der Ehrenamtlichen. Zusammen mit dem Sozialberatungsdienst dankten sie den 200 ehrenamtlichen Helfern; 150 von ihnen waren der Einladung gefolgt. Für die Unterhaltung sorgten während des Nachmittags die Bläserklasse der IGS sowie die Gruppe Herzen in Terzen.

Aktuell leben 850 Flüchtlinge in der Stadt. Nach Auskunft von Doris Lange, Leiterin des Sozialberatungsdienstes, wird diese Zahl bis zum Jahresende auf 870 steigen. Diese Schutzsuchenden können sich der Unterstützung sicher sein: Die Ehrenamtlichen helfen bei Behördengängen, Arztbesuchen, bei der Integration in Sportvereine oder geben teilweise sogar privat Sprachunterricht. „Unter den Helfern sind sogar ausgebildete Integrationslotsen“, betonte Pragasky.

Nicht zum ersten Mal erhielten die Ehrenamtlichen nun ein Dankeschön, zuletzt im Oktober mit einer Theaterkarte für das Langenhagener Kleinkunstfestival Mimuse. Und auch in Zukunft wird es solche Veranstaltungen weiter geben. Die Arbeit wird nämlich nicht weniger, auch wenn die Flüchtlingswelle aus dem Vorjahr abgeebbt ist. „Die Aufgaben der Ehrenamtlichen haben sich nur verändert. Denn jetzt geht es darum, die Menschen des Familiennachzugs zu integrieren“, sagte Scharlé.

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Von Stephan Hartung

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