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171 Temposünder werden erwischt

Langenhagen 171 Temposünder werden erwischt

Die Schonfrist ist vorbei: Nach Ende der zweimonatigen Eingewöhnungszeit macht die Langenhagener Stadtverwaltung nun ernst. Erstmals ist jetzt in der neuen Tempo-30-Zone auf der Konrad-Adenauer-Straße die Geschwindigkeit gemessen worden. Das Ergebnis: An einem Tag wurden 171 Verstöße registriert.

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Die Stadt Langenhagen misst auf der Konrad-Adenauer-Straße erstmals das Tempo und erwischt 171 zu schnelle Autofahrer.

Quelle: Symbolbild (Archiv)

Langenhagen. Nach Auskunft von Langenhagens Stadtsprecherin Juliane Stahl war die Messstelle über sieben Stunden auf der Konrad-Adenauer-Straße zwischen der Schützenstraße und der Tegeler Straße eingerichtet. Durchschnittlich passieren diesen Abschnitt etwa 125 Autofahrer pro Stunde. Das hätten Verkehrszählungen in der jüngsten Vergangenheit ergeben, teilte Stahl auf Anfrage mit.

Negativer Spitzenreiter sei bei der Messung mit 171 ertappten Verkehrsteilnehmern ein Autofahrer mit auswärtigem Kennzeichen gewesen. Er wurde mit Tempo 58 geblitzt. „Bei dem überwiegenden Teil der dokumentierten Verstöße lag die gemessene Geschwindigkeit unter 45 Stundenkilometern“, bilanziert Stahl.

Die Stadtsprecherin kündigt an, dass die Ertappten nun mit Post rechnen müssen. „Vielen Verkehrsteilnehmern ist offenbar bewusst, dass sie in diesem Abschnitt vom Gas runtergehen müssen“, wertet Boris Ehrhardt, Leiter der Abteilung Sicherheit, Ordnung, Umwelt im Rathaus, indes das erste Kontrollergebnis. Er bezeichnet das als einen „ersten guten Schritt“. Er sei zudem zuversichtlich, dass sich die Menschen an das Tempolimit gewöhnen würden. Ehrhardt kündigt bereits die nächste Kontrolle an. Dabei rechnet er mit weniger Verstößen.

Seit dem 2. März wurde auf der Konrad-Adenauer-Straße angesichts der vielen Schulen und der Kita Stadtmitte die zulässige Geschwindigkeit von 50 auf 30 Kilometer pro Stunde reduziert. Möglich macht dieses Limit eine im vergangenen Dezember in Kraft getretene Novellierung der Straßenverkehrsordnung. Dank dieser ist es nun für Kommunen relativ einfach, in derart sensiblen Bereichen die Geschwindigkeit zu reduzieren.

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