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250 Besucher schauen sich Container an

Langenhagen 250 Besucher schauen sich Container an

Großer Andrang herrscht bei der Besichtigung der Container-Unterkunft an der Leibnizstraße. Laut der Verwaltung schauten sich 250 Besucher die Unterbringung für Schutzsuchende an. Überwiegend positive Stimmen waren über das Bauvorhaben zu hören.

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Großer Andrang herrscht bei den Wohnunterkünften für Flüchtlinge am Tag der offenen Tür an der Leibnizstraße.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Langenhagen. „Spartanisch, aber zweckmäßig sind die Räume eingerichtet“, sagte Besucherin Ursula Thiemann nach der Besichtigung der Anlage. Gemeinsam mit ihrer Enkelin Antonia nahm sie die Container östlich der SCL-Sportanlage in Augenschein. Im Vergleich sei das Zimmer ihrer Enkelin schon luxuriös, aber so sehe die Neunjährige wie einfach Familien auch leben können, erklärte die Langenhagenerin.

Acht Monate dauerte der Aufbau der 40 Container für etwa 50 Menschen. Insgesamt stehen Familien 28 Zimmer, einen Gemeinschaftsraum, Küche mit zwölf Herden, eine Waschküche und zwölf Sanitärräumen zur Verfügung. Für die 750 Quadratmeter große Unterkunft investiert die Stadt 1,6 Millionen Euro. Auch Karin Tristram findet die Räume ordentlich. Gleichwohl bedauert die Isernhagenerin, dass solche Unterkünfte nicht auch für Studenten errichtet werden. Ihrer Meinung nach hätte das Land jahrelang versäumt, günstigen Wohnraum zu schaffen.

Eine weitere Besucherin, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen möchte, verglich die Unterkunft mit denen der Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg. „Damals kamen wir in Baracken unter oder sechs Leute wohnten in einem Raum“, ruft die Langenhagenerin in Erinnerung. Nach Angaben von Sozialarbeiter Leif Möller ziehen heute die ersten Familien ein. Mitte Juli plant die Stadt auch die Container am Bauernpfad und an der Pfeifengrasstraße zu belegen.

Von Katerina jarolim-vormeier

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