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60 Flüchtlinge kommen in der Stadt an

Langenhagen 60 Flüchtlinge kommen in der Stadt an

Mit einem Tag Verzögerung sind am Montagmorgen 60 weitere Flüchtlinge in zwei Bussen nach Langenhagen gekommen. Die Menschen aus Afghanistan, Syrien und dem Irak – darunter viele Familien werden in der Notunterkunft des Landes an der Hans-Böckler-Straße untergebracht.

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Mit einem Tag Verspätung sind in Langenhagen weitere Flüchtlinge angekommen. 

Quelle: Bismark

Langenhagen. Das teilte Antje Heilmann, Sprecherin der Johanniter Unfallhilfe, am Montag mit. Die Johanniter betreiben im Auftrag Niedersachsens die Unterkunft.

Bei der Aufnahme wurden die Johanniter von zehn ehrenamtlichen Dolmetschern unterstützt. „Es ist für die Ankommenden eine große Erleichterung, dass wir ihnen in ihrer Muttersprache erklären können, dass sie willkommen und wie die nächsten Schritte sind“, lobte Andreas von Wick, Zugführer im Nordhannoverschen Ortsverband die Ehrenamtlichen. Um aufgenommen zu werden, ist zunächst ein medizinischer Check der Flüchtlinge vorgesehen. Bei der Aufnahme wurde das Team von sieben weiteren ehrenamtlichen Johannitern und zwei Ärzten unterstützt.

Hinter den Helfern liegt ein wahrlich turbulentes Wochenende. Am Freitag hatte das Innenministerium für Sonntagmorgen „Einsatzbereitschaft“ angemeldet. Die Unterkunft, in der bis dato 220 Menschen untergebracht waren, wurde innerhalb von zwei Tagen und mithilfe der Bundeswehr für weitere 110 zunächst angemeldete Flüchtlinge umgerüstet. Unter anderem wurden diverse Doppelstockbetten aufgebaut und weitere Räume mit Strom versorgt. Am Sonnabendabend kam dann zunächst die Absage: Bis auf Weiteres sei nicht mit weiteren Flüchtlingen zu rechnen, hieß es aus Hannover. Am Montag um 6 Uhr kam dann die Rückkehr von der Absage.

 Von Sven Warnecke und Rebekka Neander 

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