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92 neue Wohnungen: Baugebiet Weiherfeld ist ausgebucht

Kaltenweide 92 neue Wohnungen: Baugebiet Weiherfeld ist ausgebucht

Sieben Gebäude mit insgesamt 92 Wohnungen samt Arztpraxis und Restaurant sollen dem Kaltenweider Platz einen würdigen Abschluss geben. 40 Wohnungen werden mit einer Maximalmiete von 7,60 Euro angeboten und gelten damit als „preiswerter Wohnungsbau“. Sorgen des Ortsrates um fehlende Stellplätze werden im Rathaus entkräftet.

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92 Wohnungen samt Arzt und Restaurant: Mit diesen sieben Gebäuden ist im Weiherfeld das letzte Areal nun verplant. Stadt Langenhagen

Quelle: Neander

Kaltenweide. Nach jahrelangem Ringen um Entwürfe und mögliche Investoren ist nun auch die letzte Brachfläche im Weiherfeld vergeben. Das Unternehmen P und D Wohnkonzepte aus Hameln wird mit dem Bauunternehmen Manthey Immo aus Braunschweig sieben Gebäude zwischen Kaltenweider Platz, dem Rewe-Markt und der Maria-Montessori-Straße errichten. Fast alle Parkplätze für die 92 Wohnungen werden in einer Tiefgarage untergebracht, fünf weitere Stellplätze für eine Arztpraxis und ein Restaurant werden neben dem sogenannten Kopfgebäude am Kaltenweider Platz entstehen.

Die 40 Mietwohnungen, die für eine maximale Kaltmiete von 7,60 Euro pro Quadratmeter angeboten werden, bleiben im Eigentum der P und D Wohnkonzepte GmbH und sind in den sechs sogenannten Punkthäusern untergebracht. Sie werden sich nach Aussage von Geschäftsführer Daniel Manthey im Grundstandard nicht von den übrigen Wohnungen unterscheiden. Allerdings werden sie im Wesentlichen nur über zwei Zimmer und rund 60 Quadratmeter verfügen. Die übrigen Eigentumswohnungen haben zwei bis fünf Zimmer auf 53 bis 143 Quadratmetern Wohnfläche. „Wir werden den Bauantrag nun einreichen und planen den Start der Arbeiten für diesen Sommer“, kündigte Manthey Mittwoch an.

Dem Ortsrat Kaltenweide war das Vorhaben in Grundzügen bereits am Dienstagabend vorgestellt worden. Dort wurden Sorgen laut, die Stellplätze könnten für Besucher der Anwohner sowie der Arztpraxis und des Restaurants nicht ausreichen. Auch die Zufahrt zur Tiefgarage am Wendehammer der Maria-Montessori-Straße stieß ob des öffentlichen Busverkehrs auf Zweifel. Beide Sorgen versuchte Wirtschaftsförderer Jens Monsen, zugleich Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Langenhagen (EL), gestern im Gespräch zu zerstreuen. „Unsere Verkehrsplaner haben das alles geprüft und für problemlos befunden.“ Auch die Zahl der Stellplätze in der Umgebung werde ausreichen. Manthey selbst rechnet zudem damit, dass nicht alle Bewohner dort ein Auto haben werden. „Allein die Position so nahe am Bahnhof legt dies nahe.“

Optisch hat Architekt Peter Teicher die Häuser mit sandfarbenem Klinker an die übrigen Häuser rund um den Kaltenweider Platz auch jenseits der Bahnlinie angelehnt. Dort baut derzeit die KSG insgesamt 60 Wohnungen in drei Gebäuden. Im kommenden Jahr sollen dort auch die derzeit geschotterten Parkplätze endgültig befestigt werden.

n Weitere Informationen über das Bauvorhaben können Interessenten auf www.KaltenweiderPlatz.de erhalten.

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