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Müll gehört nicht in die Beete

Langenhagen Müll gehört nicht in die Beete

Für die Müllabfuhr stellen die Langenhagener ihre Abfallsäcke an die Straße – idealerweise. Doch häufig landet der Unrat in den von der Stadt angelegten angrenzenden Blumenbeeten. Das Problem ist nicht neu. Doch dagegen will die Verwaltung nun vorgehen.

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So nicht: Damit künftig nicht noch mehr Mülläscke in den Blumenbeeten stehen, haben Stadtplanerin Stephanie Koll und die Kollegen neue Schilder entwerfen lassen. 

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Den entstandenen Schaden kann die Stadtverwaltung nicht genau in Euro oder Cent beziffern. Allerdings müssen regelmäßig eingegangene Pflanzen in den Grünanlagen ersetzt werden. Dadurch entstehen durchaus Kosten.

Doch das Problem ist beileibe nicht neu, berichtet Stephanie Koll, Planerin in der Abteilung Stadtgrün und Friedhöfe. Bereits seit Jahren richten die Rathausmitarbeiter Appelle an die Langenhagener, Müllsäcke nicht in die Blumenrabatten zu stellen. Koll spricht deshalb auch von einem regelrechten „Kampf“ ihrer Abteilung. Besonders sensibel seien Neuanpflanzungen. Als jüngste negative Beispiele nennt Koll den Hoppegartenring oder etwa die Granitzer Straße. Dort hatte die Stadt die Beete erst neu angelegt. Nun hat die Verwaltung 20 Schilder fertigen lassen, die auf die Problematik aufmerksam machen sollen. Denn wegen der in den Blumenbeeten deponierten Säcke entstünden der Stadt unnötigerweise Arbeit und Kosten, teilt Rathaussprecherin Sabine Mossig mit.

Doch wo gehören denn die Müllsäcke nun hin? Da haben Koll und Mossig eine ganz einfache Antwort. Die Beutel müssen – so wie es auch die Abfallentsorger vorsehen – bis 
7 Uhr morgens am Abholtag herausgestellt werden. Idealerweise jedoch am Hausrand oder an der Grundstücksgrenze, nicht jedoch im öffentlichen Grün oder auf dem Geh- und Radweg.

Noch ein weiteres Problem hat die Stadtverwaltung ausgemacht: das zu frühe Herausstellen der Müllsäcke. Mossig berichtet davon, dass die Beutel teilweise bereits einen Tag vor dem Abfuhrtermin an die Straße gestellt werden würden. „Ein gefundenes Fressen für die Krähen“, meint sie. „Auch für anderes Getier.“ In der Folge würden die übrigbleibenden Reste vom Wind verweht – und verschandelten die Umgebung.

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An besonders problematischen Ecken will die Stadt Schilder aufstellen.

Quelle: Sven Warnecke

Von Sven Warnecke

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