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Aha räumt Panne bei Abfuhr ein

Langenhagen Aha räumt Panne bei Abfuhr ein

Sowohl der Abfallwirtschaftsbetrieb Aha als auch Remondis haben nach Umstellung des Systems mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. Bei Aha hat sich ein Fehler im verteilten Tourenplaner eingeschlichen. Bei Remondis stockte der Abtransport der Leichtverpackungen.

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An vielen Orten in der Stadt ist der Müll liegen geblieben. Diese Woche soll alles besser werden.

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Als „Schwachsinn“ bezeichnet der Langenhagener Achim Töpfer den neuen, 14-tägigen Rhythmus in Sachen Restabfall. Gemeint ist die Regelung, entsprechend der Hausnummer - also ob gerade oder ungerade Zahl - im Wochenwechsel die schwarzen Müllsäcke oder -tonnen abzufahren. Das führe doch nur zur Verwirrung, meint Töpfer.

Offenbar auch bei den Aha-Mitarbeitern am Servicetelefon. Denn in der vergangenen Woche, der ersten im neuen Jahr, habe Töpfer bei einem Anruf wegen der stehengebliebenen Müllsäcke die Antwort erhalten, es handele sich um eine gerade Woche. „So ein Quatsch“, entfährt es dem Langenhagener der nach eigenen Angaben in einem „ungeraden Haus“ am Reuterdamm wohnt.

Missverständnisse durch die neue Regelung

„Selbstverständlich nutzt Aha den allgemein gültigen Jahreskalender“, sagt auf Anfrage Unternehmenssprecherin Anke Voigt. „Möglicherweise kam es am Telefon zu Missverständnissen, weil wir bei diesem Jahreswechsel einen ganz besonderen Umstand hatten: In 2015 hatte der Kalender, anders als gewohnt, 53 Kalenderwochen“, erklärt Voigt. Denn das habe sich auf die Müllabfuhr ausgewirkt, es folgten zum Jahreswechsel zwei ungerade Wochen aufeinander - eine im alten, eine im neuen Jahr.

Doch dass der Restabfall in einem Teil Langenhagens nicht wie angegeben in der ungeraden Woche abgeholt wurde, sei auf eine andere Ursache zurückzuführen: „In der verteilten Hauswurfsendung zur Restabfallabfuhr 2016 hat sich ein Fehler eingeschlichen“, räumt Voigt ein. Dort werde angegeben, dass die ungeraden Hausnummern des Reuterdamms in der ungeraden Woche abgeholt werden.

„Korrekt ist jedoch, dass die ungeraden Hausnummern in der geraden Woche abgeholt werden“, teilt die Unternehmenssprecherin mit. Ergo gelte der umgekehrte Fall für gerade Hausnummern. Betroffen von dieser Änderung sind etwa 200 Haushalte. „Wir werden sie in den kommenden Tagen mit einer Hauswurfsendung informieren.“

Gewöhnungsbedürftig

Und warum das Procedere? Voigt führt logistische Gründe an. Eine Tour entsorge eine Seite der Hauptverkehrsstraße, die andere in entgegengesetzter Richtung, erläutert sie. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass sich die Kunden nach gelegentlichen Anlaufschwierigkeiten sehr schnell und gut an geänderte Abfuhrbedingungen gewöhnen - vorausgesetzt natürlich, dass die angegebenen Termine korrekt sind“, meint sie. Für den Fehler entschuldigt sie sich.

Neben Langenhagen ist etwa auch die Stadt Laatzen seit Jahresbeginn auf die Tonne und damit auf 14-tägige Leerung ungestellt. Deshalb könne Aha noch keine „verlässlichen Aussagen“ dazu treffen, wie das von den Kunden angenommen werde, sagt Voigt.

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