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Ältere mischen in Stadt aktiv mit

Langenhagen Ältere mischen in Stadt aktiv mit

Seit fast zehn Jahren vertritt der Seniorenbeirat die Interessen der älteren Bürger in Langenhagen und redet bei vielen Dingen mit. Vieles gelingt dem Gremium, auch in Zusammenarbeit mit der Stadt - einige Vorhaben warten indes noch auf die Umsetzung.

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Rosemarie Bahrke (von links), Eckhard Keese und Christa Röder wollen sich in diesem Jahr für barrierefreies Wohnen und einen Barfußpfad im Mehrgenerationen-Bewegungspark einsetzen.

Quelle: Nils Oehlschläger

Langenhagen. Der Seniorenbeirat der Stadt sei ein Vorzeigeprojekt, sagt dessen Vorsitzende Christa Röder. Man sei in allen Ausschüssen mit Ausnahme des Verwaltungsausschusses mit einem Rede- sowie Antragsrecht ausgestattet, erhalte mit 5000 Euro einen ausreichenden Jahresetat, sei gut vernetzt mit der Verwaltung und habe mit Christiane Ebers im Seniorenbüro des Rathauses eine tatkräftige Unterstützung. Zehn Jahre, nachdem der Seniorenbeirat ins Leben gerufen wurde, stehen nun neben der großen Feier weitere Diskussionspunkte auf der Agenda des Gremiums.

Etwa, welche Art von Wohnungen in Langenhagen in naher Zukunft gebaut werden sollen. Der Seniorenbeirat pocht auf barrierefreie Lösungen. „Wir haben in den vergangenen Jahren regelmäßig beantragt, dass wir seniorengerechtes Wohnen brauchen“, sagt die Beiratsvorsitzende Röder. Zwar wären die Vorhaben aufmerksam zur Kenntnis genommen, jedoch nicht umgesetzt worden, berichtet sie jetzt. Antworten auf diese Forderungen soll der Seniorenbeirat in der Juni-Sitzung des Stadtplanungsausschusses erhalten.

Auch weitere Stellplätze für Taxis rund um das CCL, breitere Parkplätze für mehr Platz beim Ein- und Aussteigen und generationenfreundliches Einkaufen sind Themen, um die sich der Beirat weiterhin kümmern will.

Kämpfen wollen die Mitglieder zudem für einen Barfußpfad im Mehrgenerationen-Bewegungspark. „Wir wünschen uns mehr Unterstützung für diesen Platz“, sagt Röder. Argument der Stadt gegen dieses Vorhaben sei immer wieder die Verletzungsgefahr, wenn zum Beispiel von Randalieren Glasscherben auf den Pfad geworfen werden. Dabei habe es seit 2009 keinen Vandalismus dort mehr gegeben, sagt Röder. Kleinere Schäden seien zudem umgehend bei der Stadt gemeldet worden.

Nachdem der mit verschiedenen Geräten für sportliche Ertüchtigung und Beweglichkeit ausgestattete Park 2009 eröffnet worden war, habe es im vergangenen Jahr eine Initiative gegeben, diesen wieder neu zu beleben, betont Röder. An den dort wöchentlich montags und mittwochs stattfindenden Pétanque-Runden würden derzeit jeweils 25 Spieler teilnehmen. „Man kann da noch viel mehr draus machen“, meint Röder. „Aber wir finden da nicht immer unbedingt Gehör.“

Von Nils Oehlschläger

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