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Air-Berlin-Maschine muss in Hannover notlanden

Technische Störung Air-Berlin-Maschine muss in Hannover notlanden

Wegen eines technischen Problems ist ein Flugzeug von Air Berlin am Donnerstagvormittag am Flughafen Hannover notgelandet. Die Maschine war auf dem Weg von München nach Hamburg, als der Pilot Probleme mit dem Treibstoff bemerkte.

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Ein Flieger von Air Berlin musste am Donnerstag in Hannover notlanden.

Quelle: Julian Stratenschulte (Archiv)

Langenhagen. Nach ersten Informationen war der Flug AB 6300 planmäßig um 10.25 Uhr in München gestartet und sollte um 11.45 Uhr in Hamburg landen. Dazu kam es aber nicht. "Irgendwann soll der Pilot durchgesagt haben, dass es ein Problem mit dem Treibstoff gebe und die Maschine dringend landen müsse", sagt Moritz Hannappel, dessen Frau in dem Flugzeug saß. "Der Pilot sprach explizit von einer Notlandung."

"Da es keine Notlage gab, sprechen wir von einer außerplanmäßigen Landung in Hannover", sagt hingegen Air-Berlin-Sprecherin Theresa Krohn. Nach Informationen des Unternehmens bestand lediglich ein Anzeigefehler, der dem Piloten eine Störung des Treibstoffsystems signalisierte, die aber nicht bestand. Dennoch löste der Tower in Langenhagen nach Informationen der Bundespolizei den Alarm "Full Emergency" aus. "Das bedeutet, dass Bundes- und Landespolizei, Feuerwehr und der Verkehrsleiter vom Dienst informiert werden und sich alle für den Notfall bereit halten", sagte Bundespolizeisprecher Frank Steigerwald.

Die Einsatzkräfte postierten sich für die Landung des Airbus dann an der Landebahn, mussten jedoch nicht eingreifen, da der Flieger ohne Probleme aufsetzte. Danach wurde der Airbus auf eine Abschleppfläche gebracht. "Die Passagiere konnten ganz normal das Flugzeug verlassen und werden nun auf Kosten von Air Berlin mit Bussen nach Hamburg gebracht", sagt Krohn. Der Airbus A320 wurde in Hannover durchgecheckt und befindet sich bereits wieder auf dem Rückflug nach München.

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