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Altenheim öffnet 2016 seine Türen

Langenhagen Altenheim öffnet 2016 seine Türen

Rund 70.000 Kubikmeter Erde mussten weichen, bevor jetzt am Straßburger Platz der Grundstein für das neue Altenwohn- und -pflegeheim gelegt werden konnte. Nach offiziellem Dank an die beteiligten Firmen offenbarten sich jedoch die wahren Retter der Baustelle.

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Der Grundstein für das neue Altenwohnheim am Straßburger Platz ist gelegt. Bauleiter Frank Göbel (von links), Geschäftsführer Alexandr Feofanov, die Architekten Andreas und Heinrich Depping sowie Elke Zach als Mitglied des Rates und Stadträtin Monika Gotzes-Karrasch haben ihren Spaß daran.

Quelle: Neander

Langenhagen. Gut vernetzt soll das neue Haus sein - mit Ärzten und Pflegediensten, Politik und Beiräten. Diese Wünsche gaben am Donnerstag während der offiziellen Zeremonie einige Redner dem Projekt mit auf den Weg. Dabei ist es längst vernetzt - mit dem Ehepaar Briem.

Und das ist derzeit vielleicht sogar die wichtigste Verbindung: Wenn Bauleiter Frank Göbel Einlass ins Internet begehrt, muss er an Briems Gartenzaun stehen. Nur dort hat er kabellosen Zugang in Briems Netzverbindung.

Denn wenn auch alle sichtbaren Umwälzungen am Straßburger Platz plangemäß seit Mai abgelaufen sind, der Telekommunikationsriese in Magenta lässt wohl bis nächste Woche auf den versprochenen Internetanschluss (und damit auch auf die geplante Kamera für eine Übertragung auf die Homepage des Bauherrn Medizin Mobil) warten.

Briems stellten jedoch nicht nur das Passwort fürs familieneigene WLAN zur Verfügung. Aus einer Art Selbstschutz führt seit einiger Zeit auch ein Gartenschlauch aus ihrem Garten zur Baustellenzufahrt. „Es war so trocken und hat so gestaubt, dass wir einfach die Zufahrt bewässert haben“, erzählte Lars Briem am Rande der Feierlichkeiten. Aleksandr Feofanov, Geschäftsführer der Medizin Mobil, hatte ihn „selbstverständlich“ eingeladen. Ihn und seine Ehefrau Jasmin. „Ich bin nur fürs Wasser zuständig“, sagte Lars Briem lachend, „meine Frau übernimmt das Internet.“

Bis zum Herbst soll der Rohbau fertig sein für 86 stationäre Pflegeplätze und 52 betreute Wohnungen, die auf Wunsch des Langenhagener Rats ergänzt worden waren. Eine ganze Etage wird speziell für Demenzkranke ausgestattet. Im Garten gibt es dazu eigens ausgerichtete Rundwege. Zudem verlagert Medizin Mobil seinen gesamten derzeitigen Standort von Hannover nach Langenhagen: Neben der Verwaltung werden auch 45 Bewohner des angemieteten Altbaus mit umziehen.

Der unmittelbaren Nachbarschaft zur Bahnstrecke und dem Busbahnhof begegnet das Gebäude mit umfangreichem Schallschutz, der laut Feofanov bereits in der Bodenplatte beginnt. Bis Sommer 2016 soll das Gebäude mit einem Investitionsvolumen von dann insgesamt 13 Millionen Euro bezugsfertig sein. Fünf Jahre später, so der Plan, soll es einen zweiten Bauabschnitt geben. Medizin Mobil betreibt an der Ostpassage ein Büro mit Informationen über das neue Wohnkonzept in der Einrichtung.

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