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DB Schenker startet in die Zukunft

Langenhagen DB Schenker startet in die Zukunft

Nach nicht einmal einem Jahr Bauzeit ist am Donnerstag im Airport Business Park Ost an der Münchner Straße das neue Umschlagterminal des Logistikers DB Schenker offiziell in Betrieb genommen worden.

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Das neue Umschlagterminal an der Münchner Straße.

Quelle: DB Schenker

Langenhagen. Auf dem vom Flughafen auf Erbpacht vermieteten knapp 70 000 Quadratmeter großen Areal befindet sich nun eine 7800 Quadratmeter große, hochmoderne Stückgutlagerhalle mit 109 Ladetoren sowie etwa 2000 Quadratmetern Verwaltungsgebäude, sagte gestern der hiesige Schenker-Geschäftsleiter Christian Schulz. So könne das Unternehmen „in die Zukunft starten“, betont er. Das Unternehmen investiert in den Standort circa 18 Millionen Euro.

Bereits am Freitag zieht die bislang an der Bayernstraße in Godshorn tätige Belegschaft in ihre neuen Büros. Künftig arbeiten an der Münchner Straße 360 Mitarbeiter. Für das Hochregallager an der Bayernstraße kündigte Schulz unterdessen umfangreiche Sanierungsarbeiten an.

Langenhagens stellvertretender Bürgermeister Willi Minne erinnerte daran, wie immens sich der Bereich an der Münchner Straße gewandelt habe. Er hob auch hervor, dass mit Blick auf die vielen Logistiker in der Stadt umgesteuert werden müsse. Allein schon wegen der verkehrlichen Belastungen sei das wichtig für die Kommunalpolitik. Minne berichtete gleichzeitig über neue Gespräche mit dem Flughafen, der, wie berichtet, in Schulenburg-Nord weiteres Gewerbe ansiedeln will. Doch dabei dürften nicht nur Logistiker zum Zuge kommen, fordert der Bürgermeister. Er ist sich aber sicher, „mit dem Airport ein für alle Seiten befriedigendes Ergebnis“ zu erzielen.

Flughafenchef Raoul Hille griff den Faden auf und bezeichnete Langenhagen als „landesweit bedeutsamen Standort für Logistik“. Er sei zuversichtlich, gemeinsam mit der Stadtverwaltung „weitere Projekte zum Wohle aller zu entwickeln“.

Kurt Leidinger, Vorstandsvorsitzender der DB Schenker AG, erinnerte verständlicherweise qua Amtes daran, welche Bedeutung dem Transportgewerbe heute zukomme. Auch wenn die Gesellschaft die Logistik nicht unbedingt als „sexy Produkt“ empfinde. „Doch jeder Mausklick im Webshop zieht eine Warenbewegung nach sich.“ Und irgendwie müsse das Paket oder der Karton ja auch zum Kunden, betont der Schenker-Chef.

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Christian Schulz, regionaler Geschäftsleiter von DB-Schenker, erhält von seinen Kollegen Wilfreid Pfeifer (links) und Thomas Buchte aus der hauseigenen Bauabteilung des symbolischen Schlüssel überreicht.

Quelle: Sven Warnecke

Von Sven Warnecke

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