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Zaun versperrt nun Ostseite des Silbersees

Langenhagen Zaun versperrt nun Ostseite des Silbersees

Die Sondierung des Langenhagener Silbersee-Untergrunds nach Kampfmitteln aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg geht weiter. Im Osten ist nun der Bereich des sogenannten Hundestrands abgesperrt worden. Im Westen konnte der Sicherheitszaun nun wieder zurückgesetzt werden.

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Nun ist auf der Ostseite des Silbersees für die Sondierung ein Zaun aufgestellt worden.

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Orangefarbene Hölzer ragen aus dem Boden: Sie signalisieren auf der Ostseite des Silbersees Verdachtspunkte, die von Fachleuten bei der Suche nach verborgenen Kampfmitteln in den nächsten Tagen genauer unter die Lupe genommen werden sollen. So es das Wetter zulässt, teilt Langenhagens Stadtsprecherin Juliane Stahl mit.

Eine gute Nachricht hat die Sprecherin für die Besucher des Gewässers auch parat: „Der im Februar vergrößerte Sperrbereich kann wieder verkleinert werden.“ Der Verlauf des Sicherheitszauns entspricht auf der Westseite nun dem von Anfang des Jahres. Der dort entlangführende Weg ist wieder frei. Allerdings sind die Arbeiten in dem Bereich noch nicht abgeschlossen. „Ein Betreten des Sperrbereiches ist nach wie vor verboten“, betont Stahl.

Das gilt auch für den zweiten Sperrbereich, der jetzt auf der östlichen Seeseite eingerichtet worden ist. Der dort verlaufene Weg ist nun zwar erheblich schmaler, kann aber noch eingeschränkt genutzt werden. Die Stadtsprecherin bittet die Passanten um Verständnis – auch für den im Bereich des ehemaligen Sprengplatzes noch nicht wieder hergestellten Wegeabschnitt. Diese Arbeiten seien aber in Auftrag gegeben, berichtet Stahl weiter. Doch der Beginn hänge ebenfalls stark vom Wetter ab.

Gut 100 000 Euro investiert die Stadt am Silbersee aktuell in die Sicherheit. Sie lässt derzeit am Uferbereich des Gewässers nach Altlasten aus den letzten zwei Weltkriegen suchen. Wenn alles nach Plan verläuft, sollen bis zum Beginn der Badesaison – also etwa Ende Mai – die Arbeiten abgeschlossen sein. Die Nordseite des Gewässers fasst die Stadt indes nicht an. Wie berichtet, gibt es an der schmalen Seite lediglich einen Weg, viel Bewuchs und vor allem einen problematischen Metallzaun. Speziell dieser würde bei einer Sondierung viele Anomalien ausweisen. Ähnliche Effekte hatte seinerzeit auch ein alter Metallzaun am Ostufer ausgelöst. Deshalb haben sich Stadt und Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) dazu entschieden, dort nicht zu sondieren.

Perspektivisch kann sich die Stadtverwaltung auch vorstellen, den Gewässergrund des Silbersees untersuchen zu lassen. Doch einen genauen Zeitplan gibt es dafür noch nicht.

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Fotostrecke Langenhagen: Zaun versperrt nun Ostseite des Silbersees

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Von Sven Warnecke

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