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Amok-Alarm war ein Versehen

Kaltenweide Amok-Alarm war ein Versehen

Weil ein Schüler versehentlich den Auslöser betätigt hatte, wurde an der Grundschule der Amok-Alarm ausgelöst. Kurz darauf gab es aber Entwarnung.

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Angst und Schrecken an der Grundschule: Einer Schüler löste versehentlich den Alarm aus.

Quelle: Neander

Langenhagen. Ein Kind war während der zweiten Pause versehentlich, wie Polizeisprecher Mario Mantei am Freitag berichtete, gegen eine Wand gestolpert. Dabei wurde nicht nur die Schutzscheibe des Alarmmelders eingedrückt, sondern auch der Auslöseknopf darin bewegt.

Dies löste eine unüberhörbare Bandansage aus, die nicht nur in, sondern auch außerhalb der Schule zu hören war. Bei der Polizei Langenhagen gingen daraufhin gleich mehrere Benachrichtigungen ein. Die Wichtigste, so Mantei, kam dabei aus der Schule selbst: „Uns wurde sofort mitgeteilt, dass es sich um einen Fehlalarm handelt.“

Die Polizeibeamten fuhren dennoch umgehend nach Kaltenweide, um die Situation an Ort und Stelle zu klären. Die Kinder, die sich mit ihren Lehrkräften in ihre Klassenräume zurückgezogen hatten (so, wie es bei einem Amok-Alarm vorgeschrieben ist), waren laut Mantei „verständlicherweise ziemlich unter Stress“. Auch, weil die Bandansage noch bis zum Ende der fünften Stunde zu hören gewesen sei. „Man kann darüber streiten, aber es ist besser für alle Beteiligten, wenn sie im Zweifel länger in ihren Klassenräumen bleiben, als wenn sie diese vorschnell wieder verlassen.“

Wie sehr die Kinder dieser Zwischenfall beschäftigt hat, erlebten nicht nur Kaltenweider Eltern, die sich noch am Abend über soziale Medien darüber austauschten. Laut Mantei wussten auch einige Polizeibeamte davon zu erzählen. „Es waren auch Kinder von unseren Kollegen von dem Alarm betroffen.“

Schulleiterin Ursula Starker kann das nur bestätigen. Gleichwohl sei der Alarm eine „furchtbare wie fruchtbare Erfahrung“ gewesen. „Im Gegensatz zu Feuerwehralarmen werden Amok-Alarme nie geübt. Aus Sicherheitsgründen.“ Nun aber sei allen bekannt, was genau auf Schüler und Lehrer im Zweifel zukomme.

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