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Kurzfristig gute Nachrichten für Autofahrer

Langenhagen Kurzfristig gute Nachrichten für Autofahrer

Gute Nachricht aus dem Rathaus: An Ostern haben Autofahrer auf der Walsroder Straße zwischen Langenforther Platz und Konrad-Adenauer-Straße wieder freie Fahrt. Und die schlechte folgt sogleich: Das Vergnügen dauert nur wenige Tage. Ab dem 18. April wird die Baustelle auf die andere Seite verlegt.

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In der Osterwoche werden wieder beide Fahrtrichtungen freigegeben. Allerdings nur bis nach Ostern.

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Nach Auskunft von Langenhagens Stadtsprecherin Juliane Stahl werden die Tiefbauarbeiten auf der Walsroder Straße im Abschnitt zwischen Langenforther Platz und Konrad-Adenauer-Straße zum 13. April abgeschlossen werden können. Die Baustelle wird anschließend zurückgebaut - und die Einbahnstraßen-Regelung mit Fahrtrichtung Norden aufgehoben. "Während der Osterfeiertage kann die Walsroder Straße in beiden Richtungen befahren werden", gibt sie als gute Botschaft aus.

Doch das Vergnügen währt eben nur bis Ostermontag. Ab Dienstag, 18. April, wird die Baustelle in diesem Abschnitt auf die andere Straßenseite verlegt. Dann gibt es für den aus Richtung Kaltenweide kommenden Verkehr freie Fahrt gen Süden. Die aus Richtung Hannover kommenden Autofahrer müssen dann eine Umleitung in Kauf nehmen. Die Strecke werde aber ausgeschildert, betont Stahl. Den genauen Verlauf konnte sie am Dienstag noch nicht benennen.

Im Bereich der Walsroder Straße zwischen Langenforther Platz und Konrad-Adenauer-Straße lässt die Stadtverwaltung seit Januar das Kanalnetz - also die Schmutz- und Regenwasserkanäle, die Schächte sowie auch die Hausanschlussleitungen sanieren. Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf 289.000 Euro.

Im Anschluss sollte ursprünglich die Fahrbahn komplett saniert werden - mit Fördergeld des Landes in Höhe von 60 Prozent der Gesamtkosten. Doch daraus wird nun nichts mehr. Der Umbau ist vorerst auf Eis gelegt und muss um mindestens ein Jahr verschoben werden. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hatte kurzfristig den zugesagten Zuschuss von knapp einer Million Euro für den Umbau bis auf Weiteres zurückgezogen. Hintergrund ist ein Bundesgesetz, dass im Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz den Kostenausgleich für übergeordnete Straßenbauten regelt. Doch dieses läuft 2019 aus - und bislang gibt es keine abgestimmte Nachfolgeregelung.

Von Sven Warnecke

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