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Schülerzahl steigt: An IGS-Süd wird es eng

Langenhagen Schülerzahl steigt: An IGS-Süd wird es eng

Bereits zum nächsten Schuljahr müssen an der IGS-Süd entweder mit Containern oder Modulbauten zusätzliche Räume geschaffen werden. Die Zahl der Schüler wächst stärker als gedacht. Parallel müssen auch Fachleute im Schulzentrum in der Stadtmitte genau berechnen, wie viele Räume künftig benötigt werden.

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Eltern und Kinder des ersten IGS-Jahrgangs können am Sonnabend die Brinker Schule besichtigen. Neander

Quelle: neander

Langenhagen. Die Rechnung ist einfach: Zwölf Räume werden an der IGS-Süd gebraucht, aber nur drei werden frei am Ende des Schuljahres. „Deshalb müssen wir jetzt sehr schnell entscheiden, wo und wie wir für die IGS-Süd Übergangsbauten bereitstellen.“ Wirklich überrascht klingt Sozialdezernentin Monika Gotzes-Karrasch bei diesen Worten nicht. Vielleicht nicht ganz in diesem Ausmaß war der Handlungsdruck aber im Grunde absehbar.

Als vor zwei Jahren die Gründung der neuen Gesamtschule am Standort der Brinker Schule entschieden wurde, hatte die damalige Schulleiterin Claudia Schreyer zwei Dinge ins Feld geführt: An der Angerstraße könne sofort und ohne größere Umbauten mit dem Schulbetrieb begonnen werden. Sie sagte schon damals aber auch: Mit Beginn des dritten Jahrganges werde es eng.

Dass es jetzt so eng wird, ist laut Gotzes-Karrasch zwei Aspekten geschuldet: Zum einen hat die neue Schulleitung um Mascha Brandt zusätzlichen Raumbedarf unter anderem für Lehrerstationen angemeldet. Zum anderen greifen die einst von Schreyer eingeleiteten Aktionen zur Stärkung der Grundschule. Seitdem durch den Verzicht auf Ausnahmegenehmigungen die Abwanderung nahezu gestoppt werden konnte, ist die Grundschule von einst zwei ersten Klassen nunmehr auf vier gewachsen.

Um gleich ausreichend in die Zukunft zu planen, hat die Stadt nun auch den Bedarf für 2017 abgefragt. „Wir müssen dann eine Lösung finden, die über Jahre belastbar ist, aber auch wieder abgebaut werden kann“, sagt die Dezernentin. Für einen Massivbau reiche die Zeit in keinem Fall.

Zeitgleich haben die Planungen für den Raumbedarf für das neue Schulzentrum an der Konrad-Adenauer-Straße begonnen. Derzeit müssen die Schulen errechnen, wie viele Räume sie brauchen. Vor allem für die Inklusion müssen neue Berechnungen angestellt werden, da das beispielgebende Standard-Raumprogramm der Landeshauptstadt dafür keine belastbaren Werte liefert. Gotzes-Karrasch hofft, bis Mitte Dezember von den Schulen alle nötigen Informationen zu erhalten.

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