Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Für Waschanlage ist bereits gerodet worden

Langenhagen Für Waschanlage ist bereits gerodet worden

Noch ist nicht alles in trockenen Tüchern: Über die eingegangenen Stellungnahmen zur Aufstellung des Bebauungsplanes 97N „Westfalenstraße-Mitte“ müssen noch der Fachausschuss und der Langenhagener Rat befinden.

Voriger Artikel
Bilderbücher fördern Sprache am besten
Nächster Artikel
Mehr Flüchtlinge sollen Arbeit finden

Ein Bauantrag liegt aktuell noch nicht vor. Doch vor der beginnenden Brutzeit ist das Areal westlich der Westfalenstraße bereits gerodet worden.

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. An der Westfalenstraße soll zwischen Dehner-Gartencenter im Norden und Zufahrt zur Autobahn 352 im Süden weiteres Gewerbe entstehen. Auf dem etwa 7300 Quadratmeter großen Areal plant die Bauwo-Grundstücksgesellschaft nach Auskunft von Bauwo-Geschäftsführer Bernd Rathenow den Bau einer Autowaschanlage. Einen potenziellen Käufer für das Areal gebe es seinen Angaben zufolge auch schon.

Da aber der Bebauungsplan noch nicht rechtskräftig ist, hüllt sich Rathenow etwa über die Höhe der Investitionskosten noch in Schweigen. Dieser müsse nun noch durch die politischen Gremien, sagt er. Sobald das geschehen sei, werde unverzüglich der Bauantrag gestellt und rasch mit den Arbeiten begonnen, kündigt der Geschäftsführer auf Anfrage an. Um dafür alle Voraussetzungen zu schaffen, wurde mit Blick auf die seit 1. März geltende Brut- und Setzzeit die Fläche bereits gerodet. Klar ist auch, dass der Investor nach einem Verkehrsgutachten die Fläche erschließen muss. Dazu ist etwa eine Linksabbiegerspur von der Westfalenstraße geplant.

Einer von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr geforderten Einschränkung folgt die Stadtverwaltung in dem Bebauungsplanentwurf: Danach sollen in Anbetracht der geltenden Bauverbotszone an der Auffahrrampe zur Autobahn 352 Hochbauten, Werbeanlagen, Garagen, Stellplätze sowie Aufschüttungen und Abgrabungen vermieden werden.

Seit mehr als zwei Jahren stehen Politik, Stadtverwaltung und Investor in Verhandlungen über die Bebauung der Fläche. Unter anderem war dort etwa eine Mehrfachspielhalle geplant. Doch das Projekt musste aufgegeben werden, nachdem sich dafür im Rat keine Mehrheit für eine notwendige Änderung des Bebauungsplans – darin ist der Bereich noch als nicht bebaubare Fläche vorgesehen – gefunden hatte.

Über die nun verfeinerten Pläne berät zunächst der Stadtplanungsausschuss in öffentlicher Sitzung am Dienstag, 14. März, um 17.45 Uhr. Anschließend befasst sich der Rat in seiner Sitzung am Montag, 3. April, 18.30 Uhr, mit dem Thema.

Von Sven Warnecke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Schulzentrum Langenhagen

Nahezu vollständig müssen das Gymnasium und ein Teil der IGS abgerissen und neu gebaut werden, weil der Brandschutz nicht gewährleistet ist. Mehr zum Schulzentrum Langenhagen lesen Sie hier. mehr