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Appell an Eltern: Schüler nicht ummelden

Langenhagen Appell an Eltern: Schüler nicht ummelden

Trotz der unklaren Zukunft bitten das Gymnasium und die IGS dringend darum, keine Kinder vom künftigen fünften Jahrgang ab- und an anderen Schulen anzumelden. Der Verwaltungsaufwand würde alle weiteren Arbeiten erschweren. Bürgermeister Mirko Heuer versucht unterdessen, den Abi-Scherz am Gymnasium zu retten.

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Der komplette H-Trakt des Gymnasiums muss abgerissen werden.

Quelle: Rebekka Neander

Langenhagen. Auch wenn derzeit vollkommen offen ist, wo die Schüler nach den Ferien unterrichtet werden: „Wenn Eltern jetzt ihre bereits angemeldeten Kinder wieder abziehen, richtet das ein riesiges Durcheinander an.“ IGS-Rektor Wolfgang Kuschel nennt es einen fatalen Irrglauben, weniger neue Schüler würden die Situation der vom Abriss bedrohten Schulen erleichtern. Auch die kommissarische Leiterin des Gymnasiums, Gabriele Janke, appelliert an alle Eltern, die Aufnahmegespräche am Freitag wie vereinbart wahrzunehmen. „Eltern sollten jetzt unbedingt nach der Befähigung ihrer Kinder entscheiden und nicht an dieser Stelle auf die neue Situation reagieren.“ Womöglich, so Kuschel, müsse man das gesamte Aufnahmeverfahren dann wiederholen. Ein Vorgang mit enormem Aufwand, zu dem die IGS nach einem Formfehler vor ein paar Jahren gezwungen war.

Fast das gesamte Gymnasium sowie ein Teil der IGS müssen sich derzeit auf den drohenden Abriss des A-, C- und H-Traktes des Schulzentrums einstellen. Ein kürzlich veröffentlichtes Gutachten zum Brandschutz hatte eklatante Mängel an den Gebäuden offenbart.

Gleichwohl ist die Stimmung an beiden Schulen ruhig. „Wir hatten nur einen Anruf besorgter Eltern“, berichtet Kuschel hörbar erstaunt. Janke zeigt sich beeindruckt von einer Personalversammlung im Anschluss an das Gespräch mit Bürgermeister und Stadtbaurat, „die so klang, als hätte es die neuen Informationen gar nicht gegeben“. Eltern hätten sich keine gemeldet. Ursache, so beide Schulleiter, sei die umfassende und sachliche Information seitens der Stadt und dieser Zeitung.

Unterdessen hoffen die Abiturienten des Gymnasiums auf Heuer. Sie dürfen ihren Abi-Scherz aufgrund der neuen Situation weder - wie geplant - im Gebäude noch in der Aula abhalten und benötigen nun ein Podest. Heuer, von den Schülern über soziale Medien angesprochen, will versuchen, ihnen zu helfen.

Bis Ende Juli bieten wir einen kostenlosen Zugang zur Berichterstattung über das Schulzentrum im Internet an. 

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