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Aufatmen nach Bombendrohung am Flughafen

Falscher Alarm in Langenhagen Aufatmen nach Bombendrohung am Flughafen

Nach der Bombendrohung gegen eine Maschine aus Istanbul mussten am Dienstag rund 120 Fluggäste mehr als zwei Stunden nach der Landung auf dem Airport Langenhagen ausharren. Die Drohung stellte sich am Ende als falscher Alarm heraus. Einige Passagiere zeigten sich indes verärgert über die Informationspolitik von Airline und Flughafen.

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Der dreijährige Ömer freut sich: Seine Tante Leyla kommt an. Endlich. Allerdings muss sie wie alle anderen noch auf die Durchsuchung ihres Gepäcks warten.

Quelle: Bismark

Langenhagen. Der Flughafen war knapp 45 Minuten lang vollständig gesperrt. Die mit rund 120 Passagieren besetzte Maschine vom Typ Airbus A 320 von Turkish Airlines war von Istanbul nach Hannover unterwegs. Wie die Bundespolizei bestätigte, hatte ein Fluggast auf der Bordtoilette einen Zettel gefunden, auf dem das Wort Bombe stand. Nach der Landung wurden die Passagiere mit Bussen vom Rollfeld zu einer Halle gebracht. Der Airbus wurde anschließend vom Rollfeld gezogen und durchsucht. „Ein Sprengsatz wurde dabei nicht gefunden“, sagte Steigerwald. Im vergangenen Jahr hatte es der Nachrichtenagentur dpa zufolge mehrfach Bombenwarnungen in Turkish-Airlines-Flugzeugen gegeben – jeweils mit schriftlichen Hinweisen in den Toiletten. Die Warnungen erwiesen sich aber allesamt als falsch.

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Wegen einer Bombendrohung wurde am Flughafen Langenhagen ein Airbus durchsucht, An - und Abflüge verspäteten sich. Am Ende stellte sich die Bedrohung als falscher Alarm heraus.

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Einige Passagiere zeigten sich verärgert über die Informationspolitik von Airline und Flughafen. Passagierin Gülten Kara berichtete, der Pilot der Maschine habe zunächst per Durchsage informiert, dass ein Zettel gefunden worden und „etwas nicht in Ordnung“ sei. Man solle sich bitte etwas gedulden. Wie sich später herausstellte, stand auf dem Zettel, der auf einer der Toiletten gefunden wurde, das Wort „Bombe“. Zettel dieser Art waren zuletzt häufiger in Turkish-Airlines-Maschinen gefunden worden. Einen Sprengsatz fanden die Sicherheitskräfte auch dieses Mal in Hannover nicht.

Laut Passagierin Kara sahen die Fluggäste durch die Fenster immer mehr Feuerwehr-, Polizei- und Rettungswagen vorfahren, während der Flieger auf dem Rollfeld stand. Ein Gast habe dann über sein Smartphone im Internet gelesen, dass er und seine Sitznachbarn sich in einer von einer Bombendrohung betroffenen Maschine befänden. Erst dann seien die Insassen nach und nach aus dem Airbus geleitet worden – ohne jedoch über die Hintergründe des Einsatzes aufgeklärt zu werden. Im Terminal B warteten derweil die Angehörigen. Darunter war auch Ulrich Thon, Regisseur im GOP Hannover. Er empfing 14 Ensemblemitglieder der Artistikgruppe „Mother Africa“, die in der betroffenen Maschine saßen. Sie kamen mit Zwischenstopp Istanbul aus Tansania – und sollen am Sonnabend die Premiere eines neuen Stücks im Serengeti-Park Hodenhagen aufführen. „Ein schöner Start“, sagte Thon.

Erst nachdem alle Gepäckstücke durchsucht waren, durften die Passagiere das Terminal verlassen. Auch im Flugzeug fanden die Sicherheitskräfte keine Hinweise auf eine echte Bedrohung.

tm/mic/nea/swa/bis

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