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Lange Staus rund um die Rennbahn

Langenhagen Lange Staus rund um die Rennbahn

Der erfolgreiche Saisonauftakt mit 20.400 Besuchern an der Pferderennbahn hat Langenhagen zeitweise lange Staus beschert. Die Polizei verhinderte einen Rückstau auf die Autobahn. Auch für den Renntag am Pfingstmontag ist großer Andrang zu erwarten. Anreisetipps soll es dann auch im Internet geben.

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Um 14 Uhr sind die Parkplätze an der Rennbahn voll. Torsten Jüngling, vom Rennverein mit der Beschilderung des Park-Konzeptes beauftragt, dreht an der Theodor-Heuss-Straße die Hinweisschilder um. Von sofort an wird der Verkehr über die Konrad-Adenauer-Straße direkt zu den Ausweichplätzen geleitet.

Quelle: Neander

Langenhagen. Es sieht so aus, als hätten Rennverein und Polizei nach Jahren des Probierens ihren Weg gefunden: Trotz eines überdurchschnittlichen Zulaufs zum Saisonauftakt auf der Neuen Bult konnte ein Rückstau auf der Bothfelder Straße bis zur Autobahnauffahrt verhindert werden. Auf der Theodor-Heuss-Straße dagegen ging zwischen 12.30 und 14.30 Uhr phasenweise gar nichts mehr.

Dass sich die Autos über die Bothfelder Straße in der Hochphase nicht bis auf die A 2 zurückstauten, ist einer flexiblen Taktik der Polizei zu verdanken. Mit insgesamt vier Beamten hatte sich das Team auf der Strecke zwischen hannoverschem Stadtgebiet und der Kreuzung zur Theodor-Heuss-Straße verteilt. Je nach Belastung der Knotenpunkte wurde der Verkehr noch in Hannover von der Langenforther Straße abgeleitet oder - in Langenhagen - an der Einfahrt in die Theodor-Heuss-Straße gehindert. "So konnten wir sicherstellen, dass der Verkehr auf der Bothfelder Straße immer ausreichend abfließen konnte", sagte der Polizeibeamte Dirk Schell.

Zugleich hat sich das Konzept der Ausweichparkplätze am City-Center Langenhagen sowie die Route der Shuttle-Busse als belastbar erwiesen. Gleichwohl wollen die Organisatoren noch einmal nachbessern, wenn am Pfingstmontag der zweite erfahrungsgemäß enorm besucherstarke Renntag ansteht. Dann soll es vor allem für die überregionalen Besucher und jene, die mit dem Metronom anreisen, Anreisetipps auch auf der Homepage der Neuen Bult geben. Denn nachwievor ließen sich viele ortsunkundige Anreisende, so Schell, wenn sie denn erstmal unterwegs seien vor allem von ihrem Navigationsgerät zur Rennbahn leiten.

Der Langenhagener Mediengestalter Torsten Jüngling, der vom Rennverein mit dem Konzept der Verkehrsführung sowie der Produktion und Ausflaggung der Hinweisschilder betraut worden ist, will zudem versuchen, derlei Tipps auch auf der Homepage der Stadt unterzubringen. Dazu gehören auch Hinweise, mit welchen Buslinien auswärtige Besucher vom Metronom-Haltepunkt am Straßburger Platz die Rennbahn erreichen können. Bei Bürgermeister Mirko Heuer läuft er damit offene Türen ein. "Wir sollten im Sinne der Stadt solche Veranstaltungen auch auf unserer Homepage im Internet entsprechend begleiten", sagte Heuer am Sonntag auf Nachfrage.

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Fotostrecke Langenhagen: Lange Staus rund um die Rennbahn

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Von Rebekka Neander

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