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24-Jähriger verletzt sich bei Löscharbeiten

Langenhagen 24-Jähriger verletzt sich bei Löscharbeiten

Ein 24 Jahre alter Mann hat sich bei Löschversuchen eines brennenden Geräteschuppens am Sonntagabend am Buschkamp verletzt. Nach einer Nacht auf der Intensivstation konnte der Langenhagener das Krankenhaus wieder verlassen. Die Brandursache ist indessen weiter nicht bekannt. Die Polizei ermittelt.

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Beim Löschen eines Laubenbrands am Buschkamp hat sich ein unbekannter Mann verletzt.

Quelle: Stephan Bommert

Langenhagen. Nach Auskunft eines Sprechers der Langenhagener Polizei war der Geräteschuppen auf einem Grundstück an der Straße Buschkamp am Sonntagabend aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten. Trotz raschen Eingreifens des 24 Jahre alten Augenzeugen Janik Raths sowie der alarmierten Ortsfeuerwehren Langenhagen und Krähenwinkel brannte das Gebäude komplett nieder. Dabei wurden unter anderem ein Rasenmäher, eine Motorsense und Autoreifen zerstört, teilte der Polizeisprecher am Montag mit. Die Höhe des Schadens konnte er noch nicht beziffern. Nun suchen die Ermittler Zeugen.

Der bei ersten Löschversuchen verletzte Raths konnte nach einer Nacht auf der Intensivstation das Nordstadtkrankenhaus wieder verlassen. Wie er am Montag dieser Zeitung berichtete, hatte er am Sonntag einen Fernseher in das Auto seiner Mutter getragen und dabei vom nahen Schaumanns Hof aus die dunkle Rauchwolke am Buschkamp bemerkt. Nach eigenen Angaben lief er die wenigen Meter hinüber und klingelte die Anwohner aus den Häusern. Zusammen mit dem betroffenen Grundstücksbesitzer hatte er als ehemaliger Feuerwehrmann dann mit zwei Feuerlöschern den "ersten Löschangriff" geführt, berichtet der 24-Jährige. Sein Stiefvater habe in der Zwischenzeit die Feuerwehr alarmiert, sagt Raths dieser Zeitung weiter.

Doch der Einsatz nützte angesichts der sechs bis sieben Meter hohen Flammen nichts. Als die Feuerlöscher leer waren, lief der 24-Jährige an die Walsroder Straße, um die herannahende Feuerwehr einzuweisen. "Und dann bin vor einem Feuerwehrauto zusammengebrochen", erzählt Raths. "Ich war kurzzeitig weggetreten." Er kam mit einer Rauchgasvergiftung auf die Intensivstation des Nordstadtkrankenhauses. Die Klinik konnte er am Montagmorgen aber wieder verlassen.

Nach Auskunft von Feuerwehrsprecher Stephan Bommert wurde die Ortsfeuerwehr Langenhagen um 18.21 Uhr alarmiert. Auch die Ortsfeuerwehr Krähenwinkel, die gerade von einem anderen Einsatz ins Gerätehaus zurückkehren wollte, wurde zur Unterstützung gerufen. Insgesamt 41 Feuerwehrleute mit sechs Fahrzeugen löschten die Laube, die beim Eintreffen der Retter aber bereits in Vollbrand stand.

Zeugenhinweise erbittet die Langenhagener Polizei unter Telefon (0511) 1094215.

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Von Antje Bismark und Sven Warnecke

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