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Grünes Licht für Feuerwehr-Neubau

Engelbostel/Schulenburg Grünes Licht für Feuerwehr-Neubau

In etwa zwei Jahren können die Freiwilligen Feuerwehren Engelbostel und Schulenburg den geplanten Neubau am Stadtweg beziehen - wenn es bei der jetzt anstehenden Planung und Ausschreibung keine weiteren Verzögerungen gibt. Dieses Ziel nannte am Dienstagabend die Architektin Simone Mattedi.

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So sieht die neue Feuerwache vom Stadtweg gesehen aus.

Quelle: Grafik kplan

Engelbostel/Schulenburg. Die Geschäftsführerin des Unternehmens kplan betreut das Projekt in enger Zusammenarbeit mit den Feuerwehren, nun stellte sie es den Politikern im Verkehrs- und Feuerschutzausschuss vor. Demnach gliedert sich das Gebäude, das als Riegel längs des Stadtwegs entstehen wird, im östlichen Teil in die Wache für die Engelbosteler, im westlichen für die Schulenburger Einsatzkräfte. In der Mitte finden sich gemeinsam genutzte Räume wie Fahrzeugwaschhalle im Erdgeschoss. Im Oberschoss sieht das Konzept zwei aneinander grenzende Schulungsräume vor, die bei Bedarf über eine große Tür zu einem Raum verbunden werden können.

Mattedi gab die erste Kostenschätzung mit 5,2 Millionen Euro an, exklusive der Außenanlagen und des Grundstückspreises. Ihren Angaben zufolge beginnen Entwurfs- und Bauantragsplanung im Februar 2017, sollten sich dabei und bei den folgenden Ausschreibungen und Genehmigungen keine Verzögerungen ergeben, kann im Oktober 2017 der Bau beginnen und im September 2018 enden.

Mit dem Konzept erhielten beide Feuerwehren ihre Eigenständigkeit, sagte Mattedi und verwies auf einen entsprechenden politischen Beschluss. Gegen den hatte Maren Rietschel (Grüne) auch nichts einzuwenden, gleichwohl reicht ihr die jetzige Synergie nicht. "Das hatten wir uns anders vorgestellt", kritisierte sie den Entwurf und fügte hinzu, auch die vorgesehene Dachterrasse über den rückwärtig gelegenen Fahrzeughallen sei überflüssig. "Das ist doch reine Belustigung", sagte sie. Diese Einschätzung teilten die anderen Fraktionen nicht. Matthias Gleichmann (SPD) und Bernhard Döhner (CDU) hielten ebenso wie Mattedi dagegen, dass die Feuerwehrleute nach einem Einsatz dort zusammensitzen könnten - um eben mal zu verschnaufen.

Friedhelm Grote (SPD) und Marc Hinz (AfD) verwiesen auf die schwierige Verkehrsanbindung vom Grundstück auf die Kreuzung Stadtweg/Hannoversche Straße. "Darüber beraten wir gesondert", sagte Ausschussvorsitzende Gudrun Mennecke (SPD), die eine gemeinsame Beratung der Ortsräte Engelbostel und Schulenburg anregte. Ohne Gegenstimme passierte das Konzept den Ausschuss - Rietschel hatte die Sitzung vor der Abstimmung verlassen.

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