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Bad: Wasser bereitet Probleme

Langenhagen Bad: Wasser bereitet Probleme

Um das Grundwasser am Bad-Neubau abzusenken, muss die Stadt höheren Aufwand betreiben als zunächst prognostiziert. Mehr Wasser abzupumpen kostet auch mehr Geld. Nun erwägt die Verwaltung rechtliche Schritte. 

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In Spitzenzeiten sollen täglich etwa 200 Arbeiter auf der Bad-Baustelle fleißig sein.

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Unterdessen befürchten Anwohner wegen sinkender Pegelstände größere Schäden an den Bäumen des Stadtparks.

Der Ratsherr des Bündnisses Bürger für Langenhagen, Jens Mommsen, hatte das Thema „Bauzeitliche Wasserhaltung“ auf das politische Tableau gebracht - auch mit Blick auf die trockengefallenen Teiche im Stadtpark sowie einer drohenden Gefahr für Bäume, die das Absenken des Grundwassers nach sich ziehen könnte.

Am Montag berichtete Stadtbaurat Carsten Hettwer im Badausschuss über die Probleme, die Pegelstände an der Theodor-Heuss-Straße in den Griff zu bekommen. Denn entgegen der ersten Gutachtermeinung musste die Fördermenge des Grundwassers drastisch erhöht werden. Von zunächst etwa 100 Kubikmeter pro Stunde wurden die Werte zweimal nach oben auf zuletzt bis zu 380 Kubikmeter pro Stunde korrigiert. Das entspricht einer täglichen Förderleistung von etwa neun Millionen Litern Wasser.

Den Schuldigen für die Misere - Mehrkosten von etwa 120.000 Euro - sowie den daraus resultierenden Zeitverzug will Hettwer noch nicht konkret benennen. Es gebe indes deutliche Hinweise, bleibt der Stadtbaurat mit Blick auf folgende juristische Auseinandersetzungen bewusst vage. Gleichwohl: Entweder hat der Bauherr die Beschaffenheit des Bodens falsch eingeschätzt, der Gutachter Fehler begangen oder aber etwa die Baufirma eine falsche Technik zur Grundwasserabsenkung eingesetzt, listet die Stadt die möglichen Ursachen auf.

Unterdessen geht Hettwer weiter davon aus, dass die Grundwasserabsenkung nicht allein Ursache für das Fischsterben im Stadtpark sein kann. Allerdings beauftragte die Verwaltung nun aus Sorge um den Baumbestand eine Expertin. Die soll den Bewuchs im Auge behalten. Diese Gefahr sehen auch mehrere Langenhagener, die das in der Sitzung am Montagabend anmahnten.

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