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Barriere soll die Fische retten

Langenhagen Barriere soll die Fische retten

Sie sieht nicht aus wie ein Meisterwerk der Ingenieurskunst, aber sie rettet Leben: Die Barriere zwischen dem Süd- und dem Nordteich im Stadtpark soll die Fische im stärker bewässerten Südteich halten. Über die Zukunft der umstrittenen Teiche berät der Parkbeirat kommende Woche.

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Damit die aus dem Nord- in den Südteich umgesetzten Fische nicht wieder entwischen können, hat die Stadt eine Fischbarriere zwischen den Parkteichen errichtet. Diese ist wiederholt von Unbekannten beschädigt worden.

Quelle: privat

Langenhagen. Sinkendes Grundwasser, anhaltende Trockenheit - die Fische in den Teichen des Stadtparkes haben es in diesem Sommer nicht leicht. Zu der belastenden Witterung kommt jetzt der Tatendrang einiger Unbelehrbarer: „Immer wieder wird die von uns aufgebaute Fischbarriere zwischen dem Nord- und dem Südteich von Unbekannten beschädigt“, klagt Bürgermeister Mirko Heuer. Er hat deshalb noch einmal den Sinn des unscheinbar wirkenden Bauwerks erläutert, zu dem ihm unlängst auch der Naturschutzbund gratuliert habe.

„Die Barriere soll sicherstellen, dass die Fische, die wir aus dem Nordteich haben abfischen lassen, im Südteich bleiben.“ Denn dieser verfüge auch an sehr heißen Tagen über mehr Wasser als der Nordteich, der wiederholt trocken zu fallen drohte. Mitarbeiter der Stadtentwässerung haben die Barriere aufgebaut, so Heuer. Sie protokollierten zudem weiterhin fotografisch den Wasserstand. „Je nach Witterung - wenn es sehr heiß ist, täglich, derzeit wohl eher alle drei Tage.“

Wie es weitergeht mit den Teichen im Stadtpark, deren drohende Verlandung seit dem Frühsommer für heftige Diskussionen in der Stadt gesorgt hatte, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Am Mittwoch, 2. September, wird sich der Parkbeirat in öffentlicher Sitzung damit beschäftigen. Ob und mit welcher Besetzung gegebenenfalls Mitarbeiter der Stadtentwässerung an der Sitzung teilnehmen, ist laut Heuer noch offen. „Es ist ja noch Urlaubszeit.“ Grundsätzlich sei aber geplant, einmal das gesamte Be- und Entwässerungssystem im Stadtzentrum öffentlich zu erläutern. Die Anfang des vergangenen Jahrhunderts angelegten Teiche (seinerzeit noch zum Klinikum gehörend) sind unter anderem in die Entwässerung des Stadtzentrums eingebunden. Ein System, das nach Ansicht der Bauverwaltung jedoch in die Jahre gekommen ist. Eine erste Lösung für die Teiche wurde bereits skizziert: So könnte ein Teil des Nordteiches zu einem Flachwasser-Feuchtbiotop umgestaltet werden. Am Südteich würde hingegen auch die Fütterung von Enten erlaubt bleiben.

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