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Baumkontrolleur achtet auf gesundes Stadtgrün

Langenhagen Baumkontrolleur achtet auf gesundes Stadtgrün

Die zahlreichen Bäume oder das „öffentliche Grün“, wie es auch genannt wird, machen einen wichtigen Teil der städtischen Lebensqualität aus. Damit die Bäume gesund bleiben und beim nächsten Sturm nicht etwa trockene Äste auf Fußgänger oder Fahrzeuge krachen, werden sie regelmäßig kontrolliert.

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Forstwirtschaftsmeister Herbert Pache forscht nach Baumpilzen und trockenen Ästen. Ein Schlag mit dem Hammer verrät je nach Klang, ob das Gewächs gesund ist.

Quelle: Patricia Chadde

Langenhagen. Forstwirtschaftsmeister Herbert Pache, ursprünglich in der Dübener Heide zu Hause, ist einer der städtischen Kontrolleuren. Auf den ersten Blick wirkt seine Tätigkeit außergewöhnlich. Beispielsweise, wenn er mit einem Gummihammer den Stamm eines Spitzahorns an der Niedersachsenstraße abklopft. Am Ton erkennt Pache, ob mit dem Baum alles in Ordnung ist. „Top in Form, der Spitzahorn“, so das aktuelle Ergebnis - was Pache nicht wundert. Denn im vergangenen Jahr wurden trockene Äste ausgeschnitten, jetzt ist alles bestens.

Denn der Spitzahorn litt im vergangenen Jahr nichts so unter der Trockenheit, wie beispielsweise die Eichen am Silbersee. „Die sind bei Durst etwas weniger tolerant“, erläutert Pache. Weder Pilze noch Risse im Baum noch irgendein Insekt malträtieren den Spitzahorn auf dem Schulhof, was Pache gleich online an die Kollegin in der Stadtverwaltung melden kann. Baum kontrolliert, alles in bester Ordnung. In Langenhagens Baumkataster steht dieser aktuelle Vermerk zum Spitzahorn.

Denn die Ferienzeit nutzen Langenhagens Baumkontrolleure bevorzugt, um auf den Schulhöfen nach dem Rechten zu sehen. Hätte der Forstwirtschaftsmeister einen Schaden entdeckt, hätte der Betriebshof noch vor Schulbeginn Abhilfe schaffen können. Je nach Höhe und Kronenumfang der Bäume, können wochentags rund 80 bis 100 Bäume kontrolliert werden. „Für ältere braucht man natürlich etwas länger, gerade wenn sie stark verzweigt sind“, sagt Pache, der jeden Langenhagener Baum in einem kleinen elektronischen Helfer aufrufen kann.

Auch wenn er für den neuen Job in den Westen ziehen musste, gefällt ihm das grüne Klima der Stadt. „Hier ist es wirklich sehr grün und das lässt man sich in Langenhagen auch einiges Kosten“, würdigt er das ökologische Engagement der Stadtverwaltung. Unter den Kollegen ist die Stimmung ebenfalls prima“, findet Pache und winkt zwei Männern auf einer Hebebühne zu. Wenn es nämlich etwas zu beschneiden oder zu sägen gäbe, wären die Betriebshofmitarbeiter am Zug.

Von PATRICIA CHADDE

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