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Pfadfinder brauchen auch mal Hilfe

Langenhagen Pfadfinder brauchen auch mal Hilfe

Bei der Sanierung ihres künftigen Vereinsheims benötigen die Langenhagener Pfadfinder vom Stamm Friedrich Duensing Hilfe. Mit einigem Bedauern müssen die Ehrenamtlichen auch feststellen, dass ihre Präventionsarbeit in der Stadt wohl nicht so wirklich wahrgenommen wird.

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Bei der Sanierung ihres Vereinsheimes am Silbersee brauchen die Langenhagener Pfadfinder Unterstützer. 

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Seit gut eineinhalb Jahren schuften die Pfadfinder vom Stamm Friedrich Duensing in ihrem künftigen Vereinsheim am Silbersee. Die städtische Immobilie diente zuvor eine längere Zeit einem Gastronomen als Bewirtungsstätte. Um den nicht unerheblichen Sanierungsaufwand auch leisten zu können, wurde eigens ein Förderverein – der Freundeskreis Friedrich Duensing – gegründet, berichtet Björn Ostendorp als Vorsitzender und zugleich stellvertretender Stammesführer.

Bei jeder sich bietenden Gelegenheit hatten die Ehrenamtlichen das Gebäude zunächst entrümpelt. „Wir haben etwa 20 Kubikmeter Unrat rausgeschleppt“, erzählt Ostendorp dieser Zeitung. Hinzu kämen noch einmal etwa 15 Kubikmeter Bauschutt. Das Häuschen sei regelrecht entkernt worden. Doch nun suchten die Pfadfinder – sie betreuen knapp
50 Jugendliche zwischen 8 und
22 Jahren in Langenhagen – Hilfe beim weiteren Ausbau. „Wir brauchen Geld, um Material kaufen zu können“, betont der Pfadfinder. „Dank des Vereins können wir auch Spendenquittungen ausstellen“, stellt er in Aussicht.

Und die Zeit drängt. Denn der Stamm muss aus der alten Baracke an der Emil-Berliner-Straße heraus. Ursprünglich hatten die Pfadfinder – sie bestehen in diesem Jahr in Langenhagen seit
35 Jahren – vor, noch in diesem Jahr die neue Bleibe am Silbersee beziehen zu können. „Doch das wird nichts mehr“, sagt Ostendorp. Denn der Sanierungsaufwand sei größer als zunächst angenommen. Er schätzt die Kosten für das benötigte Material bei der noch ausstehenden Dachisolierung sowie dem kompletten Innenausbau auf etwa 7000 Euro. „Das Geld müssen wir irgendwo herbekommen.“

Was Ostendorp ein wenig ärgert ist die Tatsache, dass die Präventionsarbeit wie etwa das Antiaggressionstraining der Pfadfinder in Langenhagen so wenig honoriert werde. „Vermutlich liegt das daran, dass wir das nicht so an die große Glocke hängen.“ Doch er und die Vorsitzende Franziska Weiß stünden in Kontakt mit der Stadtverwaltung. Wer helfen will, kann sich an Ostendorp telefonisch unter (0171) 4916316 wenden oder ihm per E-Mail an bjoern@fridu.de eine Nachricht schicken.

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Einen neuen Ofen haben die Pfadfinder bereits eingebaut. Das dafür notwendige Holz für ein wärmendes Feuer hat ein Langenhagener Gartenbauunternehmer gestiftet.

Quelle: Sven Warnecke

Von Sven Warnecke

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