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Vorhang auf: Der neue Theatersaal öffnet

Langenhagen Vorhang auf: Der neue Theatersaal öffnet

Die Theatersaison ist eröffnet: Am Freitagabend feierten knapp 600 Gäste, darunter gut 500 Ehrenamtliche, den neuen Theatersaal. So gemischt die Reaktionen auch ausfallen, Lob gab es von allen Seiten für das pünktliche Ende der Bauarbeiten.

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Kabarettist und Stimmenimitator Christian Korten dankt den Akteuren Frederic Haas am Vibraphon sowie Wolfgang Grieger und den High Nees - und dem Publikum.

Quelle: Bismark

Langenhagen. Die Vorpremiere übernahm gleich mehrere Funktionen: Das Klangbüchsen-Team testete die neue Akustik und Beleuchtung erstmals in einem gut gefüllten Saal, die Stadt dankte den vielen Ehrenamtlichen, die sich um Flüchtlinge, Kinder, Natur, Brandschutz und Kunst kümmern - dabei ging der Dank vor allem an die Mitglieder der Klangbüchse, die zum 36. Mal die Mimuse organisieren. Dafür übergab Stadträtin Monika Gotzes-Karrasch stellvertretend für das Team an Andrea Hesse und Dirk Lange je ein Glas des Langenhagen-Honigs.

Dann aber gehörte die Bühne dem Witz oder besser den Witze, die Christian Korten nicht müde wurde zu erzählen. Der Kabarettist und Stimmenimitator sorgte auch dafür, dass sich Promis wie Jogi Löw und Ulli Hoeneß, Heinz Erhardt und Karl Dall auf der Bühne abwechselten - da durfte Angela Merkel samt typischer Raute nicht fehlen. Dass die Mikrofon-Technik noch einige Macken hat, nahm der Profi mit Gelassenheit: "Das findet sich." Korten lobte die Akustik und fügte hinzu: "Die Atmosphäre im neuen Theatersaal ist einfach nur schön." Frederic Haas, der Vibraphon an der Musikschule Langenhagen erlernt und die Besucher mit seinem Können überzeugte, freute sich, dass die Bühne sehr angenehm und "die Akustik toll" sei. Wolfgang Grieger von der gleichnamigen Combo schwärmte: "Der Theatersaal hat jetzt eine super Technik und macht einen gut durchdachten Eindruck."

Diese Einschätzung teilten nicht alle Besucher, die ihren Eindruck auf einem Zettel notieren konnten. Hava Borgmann lobte zwar die Sanierung, kritisierte aber, dass die Sitzreihen nicht mehr versetzt gebaut sind. "Wenn man einen großen Menschen vor sich hat, wird der Blick auf die Bühne schwierig", sagte sie. Sven Seidel bemängelte, dass Zuschauer auf dem Rang einen eingeschränkten Blick haben: Wegen neuer Bestimmungen musste die Brüstung mit transparenten Plastikelementen erhöht werden. "Nun hat man immer einen Balken vor Augen", sagte Seidel. Georg Obermayr würdigte die gute Luft: "Es war nicht zu warm und nicht zu kalt, angenehm frisch." Und Teresa Rostam, die in der vorletzten Reihe saß, betonte: "Ich konnte gut sitzen und sehen und habe einen tollen Abend genossen."

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