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Grundschüler entdecken den Unterschied

Langenhagen Grundschüler entdecken den Unterschied

Alles gleich und doch ganz anders: So lassen sich die Eindrücke der Godshorner Grundschüler zusammenfassen, die jetzt nach einer einwöchigen Reise aus der Partnerstadt Southwark zurückgekehrt sind und die beiden Schulen verglichen haben.

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Sie lernen gemeinsam und entdecken die Unterschiede in ihren Schulen: Die Jungen und Mädchen der Grundschule Godshorn und der Boutcher School in Southwark.

Quelle: privat

Godshorn. Einen großen Unterschied jenseits der Schule fiel den 13 Viertklässlern, die von ihrer Lehrerin Franziska Felke und Birgit Naeschke begleitet und betreut wurden, gleich nach der Ankunft in Stansted auf: Die Autos fahren auf der falschen Seite, und der Straßenverkehr funktioniert trotzdem.

Aber auch in der Boutcher School, die sich im Londoner Stadtteil Southwark befindet, stellten die Jungen und Mädchen fest, dass Schule nicht gleich Schule ist. Punkt für Punkt listeten sie auf, worin sich ihr Klassenzimmer von einem englischen unterscheidet: So gibt es dort in jedem Unterrichtsraum einen Beamer und ein Smartboard, jeder Schüler nutzt ein eigenes Laptop. Zudem fielen den Godshornern die Schuluniformen auf ebenso wie die Vorschulklassen, gutes Schulessen, einen Spielplatz ohne große Geräte, keinen Pausengong, dafür eine Glocke und das gemeinsame Beten. "Christliche Schule", lautet die knappe Erklärung der Kinder dafür.

Einige der Gewohnheiten und Aktionen würden sie gern an den Rährweg oder ihre weiterführenden Schulen übertragen: Sie wünschen sich ein Smartboard mit Beamer, die Möglichkeit zum Videodreh, Stille beim Essen und ein kurzes Handzeichen, wenn jemand seine Mahlzeit beendet hat, den Schulbeginn um 9 Uhr, eine bunt geschmückte Schule und vor allem, dass sich die Schüler und Lehrer gegenseitig die Türen aufhalten.

Doch die Jungen und Mädchen hielten sich nicht nur in der Schule oder ihrer Unterkunft, der Peckham Lodge, auf: Sie gestalteten mit Sozialarbeiter Nicholas Nnamdi Okwulu eigene T-Shirts, besichtigten die Tower Brigde und London Eye, bummelten am Themse-Ufer entlang, spielten gemeinsam Fußball - und zwar ohne jeden Gedanken an einen Brexit.

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